ORF-Koproduktion "Angélique, Marquise des Anges" beendet Dreharbeiten in Österreich

Romanverfilmung mit Nora Arnezeder, David Kross, Miguel Herz-Kestranek u. v. m.

Wien (OTS) - Letzte Klappe für internationale Koproduktion in Österreich: Für insgesamt 19 Tage schlug das französisch-österreichische Team seine Zelte auf Schloss Rosenburg, Schloss Hof und Schloss Eckartsau auf, um unter der Regie von Ariel Zeitoun die Neuverfilmung des Erfolgsromans "Angélique, Marquise des Anges" zu drehen. Am Freitag, dem 5. Oktober 2012, beendet das Team rund um Hauptdarstellerin Nora Arnezeder die Dreharbeiten in Österreich und schlägt seine Zelte bis Ende November in Tschechien und Belgien auf. An der Seite der französisch-österreichischen Hauptdarstellerin spielen weiters Gérard Lanvin sowie David Kross und Miguel Herz-Kestranek. Die Kamera führt der Österreicher Peter Zeitlinger, der bereits für Kultserien wie "Kaisermühlen Blues" und "MA 2412" bis hin zum Hollywood-Blockbuster "Bad Lieutenant" und zur ORF/Sat.1-Koproduktion "Verfolgt - der kleine Zeuge" als Kameramann tätig war.

Ariel Zeitoun: "Es ist kein Remake der alten Filme, sondern eine neue Bearbeitung der Bücher für den Film. Mich interessiert vor allem die Person der Angélique, die zwar im 17. Jahrhundert lebte, aber mit den Problemen einer modernen Frau zu kämpfen hat."

Nora Arnezeder: "Ich fühlte mich unheimlich geehrt, als mir vom Regisseur diese Rolle angeboten wurde. Es ist ein Abenteuer und ein Geschenk, diese Person verkörpern zu dürfen." Über ihre österreichischen Wurzeln verrät sie: "Meine Familie kommt aus Neunkirchen und ich liebe Wiener Schnitzel. Mein österreichischer Vater hat mir die Liebe zur klassischen Musik gegeben."

David Kross: "Ein Grund, warum ich diesen Film unbedingt machen wollte, waren die Kostüme. Wenn man in solchen Kostümen rumläuft mit einer Perücke - das finde ich einfach wahnsinnig interessant."

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Die bildhübsche, temperamentvolle Adlige Angélique des Sancé (Nora Arnezeder) wächst auf dem Gutshof ihres Vaters auf. Die Familie ist verarmt, wirtschaftliche Sorgen drücken den Baron des Sancé. Um die finanzielle Misere hinter sich zu lassen, verspricht der Baron seine Tochter dem reichen Grafen Joffrey de Peyrac (Gérard Lanvin). Angélique ist entsetzt. Sie fühlt sich verkauft - an einen Mann, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat, der ihr vor allem wegen seiner Entstellungen bekannt ist. Schweren Herzens macht sie sich auf den Weg zu ihrem zukünftigen Gemahl. Doch zuvor sucht sie das Gespräch mit ihrem Beichtvater. Ihm vertraut sie an, dass sie als Kind auf dem Schloss ihres Onkels Marquis de Plessis-Bellière (Miguel Herz-Kestranek) Zeugin eines geplanten Komplotts hoher Adliger gegen den jungen König Ludwig XIV. (David Kross) wurde.
Auf dem Schloss der Peyracs erfährt Angélique, dass die Wahl eines Ehemanns durch ihren Vater weitaus schlechter hätte ausfallen können. Die junge Adlige ist fasziniert von de Peyracs Charme und Intelligenz und verliebt sich in ihn. Doch ihr Wissen um das Komplott gegen Ludwig XIV. verfolgt sie. Nur Macht und Einfluss von de Peyrac, eines Königsgetreuen, schützen Angélique vor den Verschwörern. Als ihr Mann unter fadenscheinigen Gründen verhaftet, seines Besitzes und seiner Titel enthoben und in der Bastille gefangen gehalten wird, ahnt Angélique, dass bei diesem Racheakt sie selbst das eigentliche Ziel darstellt. Mittellos, aber mit dem festen Willen, ihrem Gemahl beizustehen, macht Angélique sich mit ihren beiden Kindern auf den Weg nach Paris. Doch sie kommt zu spät. Angeklagt der Hexerei wartet auf de Peyrac schon der Scheiterhaufen. Ein letztes Mal darf sie ihren Mann in der Bastille sehen. Verfolgt und bedroht von Unbekannten schwört Angélique Vergeltung.

"Angélique, Marquise des Anges" ist eine französisch-österreichische Produktion der Ajoz Film in Koproduktion mit Mona Film Produktion GmbH unter Beteiligung des ORF, des Fernsehfonds Austria und des Landes Niederösterreich.

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