Nationalrat - Krainer: Steuergerechtigkeit zwischen dem Faktor Arbeit und dem Faktor Kapital herstellen

Forderung nach gerechtem Beitrag der Millionäre

Wien (OTS/SK) - Ganz klar sprach sich SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Freitag, im Nationalrat für eine faire Steuerpolitik aus und forderte Steuergerechtigkeit zwischen dem Faktor Arbeit und dem Faktor Kapital herzustellen. "Der Faktor Arbeit ist in Österreich noch immer zu hoch belastet, der Faktor Kapital zu niedrig", kritisierte Krainer. So würden in Österreich zwar 60 Prozent der Einkommen durch Arbeit verdient und nur 40 Prozent durch Kapital; trotzdem trägt dieses Kapital durch Steuern und Abgaben nur zehn Prozent zur Staatsfinanzierung bei, Arbeit jedoch zu 90 Prozent. Der Forderung des BZÖ, nach einer "Fair-" und "Business-Tax" erteilte Krainer eine Absage: "Es hat keinen Sinn eine einzelne Steuer herauszuziehen, man muss sich das ganze Steuersystem ansehen und wie es wirkt." ****

Zufrieden zeigte sich Krainer mit bisher erreichten Reformen der Bundesregierung in den letzten Jahren, wie etwa die Einführung der Bankenabgabe, die Reduzierung der Lohnsteuer im Zuge der Lohnsteuerreform 2009 oder die Einführung der Wertpapier-KEST und Reformen bei der Stiftungsbesteuerung. "Das sind wesentliche Schritte zu mehr Steuergerechtigkeit", so Krainer. Auf einen gerechten Beitrag der Millionäre wolle er keinesfalls verzichten, "denn das würde bedeuten auf Gerechtigkeit zu verzichten", betonte Krainer. (Schluss) mis

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