FPÖ: Deimek: Kampf gegen Nahrungsmittelspekulation zeigt Erfolge

Wetten gegen Menschenleben müssen verboten werden

Wien (OTS) - Menschen in den ärmsten Regionen der Welt haben am meisten unter den Folgen der Nahrungsmittelspekulation zu leiden. Unzählige Menschen bezahlen die Profite und hohen Renditen von Investmentfonds Jahr für Jahr mit ihrem Leben. "Spekulation mit Nahrungsmitteln ist unmenschlich und zynisch. Wer hier auf steigende Preise setzt, wettet auf den Tod von Menschen", erläutert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek seine Kritik. In diesem Zusammenhang stellten er und seine Fraktion einen entsprechenden Entschließungsantrag, der nun im Finanzausschuss diskutiert wurde. Es gelte, die Finanzwelt in diesem Bereich an die Leine zu nehmen. Investoren in Agrarrohstoffe könnten als "Schreibtischtäter" bezeichnet werden. Mit wenigen Mausklicks würde über das Leben tausender Menschen entschieden, veranschaulicht der freiheitliche Abgeordnete.

Schon in den ersten Verhandlungen haben sich die übrigen im Parlament vertretenen Parteien dem freiheitlichen Kurs angeschlossen. Demnächst wird es zusätzlich einen Fünf-Parteien-Antrag geben. "Es ist uns gelungen, den gesamten Nationalrat in dieser Frage auf den richtigen Kurs zu bringen", zeigt sich Deimek erfreut und hofft auf einen zumindest europaweiten Durchbruch.

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