Leitner: Gegenwind des Konjunkturabschwungs bringt Arbeitsmarkt unter Druck

Mehr Maßnahmen für ältere Jobsuchende dringend notwendig

St. Pölten, (OTS/SPI) - Der Gegenwind des aktuellen Konjunkturabschwungs bringt nicht nur in Österreich den Arbeitsmarkt unter Druck. Auch wenn Österreich im europäischen Vergleich noch gut dasteht, steigt auch bei uns die Zahl der Jobsuchenden. In Österreich waren im September inkl. SchulungsteilnehmerInnen rund 295.000 Menschen auf Arbeitsuche, in Niederösterreich sind es inkl. Schulungsteilnehmerinnen 47.834 Menschen. Der Anstieg zum Vergleichsmonat des Vorjahres beträgt in Niederösterreich 7,6 %, was nach Oberösterreich der höchste Anstieg aller Bundesländer ist. "Wenn in Niederösterreich rund 48.000 Menschen ohne Arbeit sind, ist das ein klarer Arbeitsauftrag auch an die Landespolitik, neue Jobschaffende Initiativen zu erarbeiten bzw. in bestehende Initiativen verstärkt zu investieren. Trotz einer doch hohen Beschäftigung in unserem Bundesland ist jeder Mensch, der einen Job sucht und nicht findet, einer zuviel", sieht Niederösterreichs Landesvize LHStv. Dr. Sepp Leitner die NÖ Landespolitik gefordert, zusätzliche Maßnahmen für die Schaffung von Arbeitsplätze zu initiieren, aber auch mehr Geld in derartige Maßnahmen zu investieren.

"Die Arbeitslosigkeit in der Alterskategorie 50+ stieg um 1.189 oder 13,8 % auf 9.832 Jobsuchende an. Um hier gegenzusteuern brauchen wir verstärkt Arbeitsplätze in sozioökonomischen Betrieben und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten. Auch 'fit2work' wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Diese Initiative setzt sich zum Ziel, mit individueller Beratung dafür zu sorgen, dass die Menschen, die in Österreich arbeiten, ihren Beruf gesund - und mit Freude -ausüben können und dass unsere heimischen Unternehmen 'fitter' werden und ihre Wertschöpfung langfristig erhöhen. Inhalt der Beratungen sind geeignete Förderungen, mögliche Arbeitsplatzadaptionen, psychosoziale Unterstützungsmaßnahmen sowie Schulungen", so Leitner, der aber auch auf andere positive Entwicklungen, aber auch Herausforderungen verweist. Leitner: "Bei den 15- bis 19-Jährigen sank die Arbeitslosigkeit um 6,7 %, was sicher auch auf die überbetrieblichen Lehrwerkstätten zurückzuführen ist. Für den Bereich der 20- bis 24-Jährigen, wo die Arbeitslosigkeit leider wieder um 5 % zugenommen hat, muss eine Ausweitung der Ausbildungs- und Beschäftigungsgarantie angedacht werden. Hier wird die SPNÖ aktiv und bringen einen entsprechenden Antrag beim nächstwöchigen Bundesparteitag ein."
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