FPK-Jury: Tauerngasleitung auf keinen Fall ohne Talschaftsverträge

Kärntner Gemeinden werden sich nicht von TGL ausnehmen lassen

Klagenfurt (OTS) - "Die betroffenen Kärntner Gemeinden werden sich sicher nicht von den 'Bauherren' der Tauerngasleitung (TGL) übervorteilen lassen. Ohne Talschaftsverträge keine TGL!", fordert FPK-NAbg. Bgm. Josef Jury einen Schulterschluss der betroffenen Kärntner Gemeinden. Denn spätestens seit dem gestrigen Petitionsausschuss im Parlament sei die "Kuh aus dem Stall". Die meisten Betroffenen haben nämlich die Formverträge der Landwirtschaftskammern schon unterzeichnet.
Die Salzburg AG, die maßgeblich an dem geplanten Bau der TGL beteiligt ist, hat sich dadurch mit Hilfe der Landwirtschaftskammern aus Salzburg und Kärnten schon an die 90% der Grundstücke entlang der geplanten Trasse "gekrallt". Zustimmung oder Enteignung, eine andere Wahl wurde den Anrainern nicht gelassen.

Jury: "Gerade weil es rund um die TGL zugeht wie im Wilden Westen, heißt es jetzt kühlen Kopf bewahren. Es braucht einen konkreten Plan zur Schadensbegrenzung. Mit Talschaftsverträgen könnten sich die Gemeinden zumindest mehr Rechte, mehr Mitsprache und mehr Geld sichern."

Sollte die TGL in Wien tatsächlich durchgewunken werden, versichert Jury nochmals, dass man nicht über die Köpfe der Kärntner hinweg bestimmen lasse: "Die FPK wird die Betroffenen in Kärnten auf keinen Fall schutzlos der TGL ausliefern. Wir werden uns für einen Schulterschluss und Talschaftsverträge engagieren." (Schluss)

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