SP-Hora zu Parkpickerl: VP-Homole lässt Währinger Bezirksbevölkerung im Stich

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn ÖVP-Bezirksvorsteher Karl Homole in Währing nicht bald die Initiative ergreift und seine Gesprächsverweigerung der Stadt gegenüber beendet, werden seine Tage in der Politik bald gezählt sein", stellt SP-Verkehrssprecher Karlheinz Hora fest. Zuletzt gab der Währinger Bezirksvorsteher in einem Radiointerview zu, dass sich auch bei ihm die Beschwerden über den akuten Parkplatzmangel häufen. Sogar von Leuten, die zuvor gegen das Parkpickerl gestimmt haben. Trotzdem sei er nicht bereit, Lösungsmöglichkeiten erarbeiten zu wollen. "Es ist eines Bezirksvorstehers unwürdig, dass er seine Bezirksbevölkerung im Stich lässt, nur weil er Angst vor dem Döblinger Bezirkschef Adolf Tiller hat. Letzterer ist übrigens der einzige Grund, warum Wiens ÖVP-Chef Manfred Juraczka seinen Plan, Homole abzulösen, noch nicht umsetzen konnte", gibt SP-Verkehrssprecher die letzten Aussagen aus ÖVP-Kreisen wider. Schließlich habe Tiller mit dem ÖVP-Bezirksvorsteher einen dankbaren Puffer, der eine direkte Parkpickerlgrenze zum 19. Bezirk verhindert.

Zur heutigen Aussendung von ÖVP-Stadtrat Juraczka, in der er wiederum an eine Aussendung aus dem Jahr 2010 erinnert - die andere Oppositionspartei war dazu übrigens schon vor über zwei Monaten "fähig" - bemerkt der SP-Gemeinderat: "Es liegt mir nichts ferner, als Juraczkas Lesekompetenz anzuzweifeln, aber nirgends in der Aussendung wird ein Chaos prophezeit. Einmal abgesehen davon, dass die darin geforderten Garagenbauten für den 14., 16., 17. und 18. Bezirk entweder im Bau oder in Planung sind." Dazu betont Hora, dass ganz besonders in den vergangenen beiden Jahren die Pendleranzahl um 22 Prozent gestiegen ist. Waren es 2009 noch rund 200.000 sind es mittlerweile rund 250.000. "Leider greifen die meisten davon auf das Auto zurück, weil das ÖVP-regierte Niederösterreich den Verkehr im Wiener Umland kaputt spart", so Hora. Ein weiterer wesentlicher Punkt aus der Ankündigung 2010 wurde ebenfalls eingehalten: "Es wird über keinen Bezirk drüber gefahren, sondern der Konsens gesucht. "Daher sollte besonders der Währinger Bezirksvorsteher sich wieder in konstruktive Gespräche mit dem Verkehrsressort begeben", rät der SP-Gemeinderat.

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