Österreichs erster Masterstudiengang Musiktherapie an der IMC FH Krems

Krems (OTS) - Bereits in den letzten Jahren konnte sich die IMC FH Krems durch den Bachelorstudiengang Musiktherapie als musiktherapeutische Ausbildungsstätte auf höchstem Niveau etablieren. Seit Mitte September 2012 wartet sie nun mit dem österreichweit ersten Masterstudiengang Musiktherapie auf. Auf die wissenschaftliche Forschung und die Schärfung des musiktherapeutischen Berufsprofils wird im berufsbegleitenden Masterstudiengang besonders großer Wert gelegt.

Mehr Infos unter http://www.fh-krems.ac.at/

Im Jahr 2009 startete der erste berufsbegleitende, sechssemestrige Bachelorstudiengang für Musiktherapie an der IMC FH Krems. Diesen Sommer wurden die ersten AbsolventInnen gefeiert. Seit Beginn des Wintersemesters 2012 läuft nun auch erstmalig der berufsbegleitende Masterstudiengang für Musiktherapie mit insgesamt 18 Studierenden. Studiengangsleiter ist - wie auch beim Bachelorstudiengang -Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek, der sich über das besonders positive Feedback der Bachelor-AbsolventInnen in der nun aktuell vorliegenden Studienprogrammevaluierung freut. "Die Auswertung ergab, dass die Absolventinnen und Absolventen mit der Qualität der Lehrenden sowie den Lehrveranstaltungsinhalten sehr zufrieden waren und sich gut ausgebildet fühlen", so Tucek, studierter Kultur- und Sozialanthropologe sowie Experte für Klinische und Ethno-Musiktherapie.

Besonderheiten des Masterstudiengangs

Der Masterstudiengang Musiktherapie an der IMC Fachhochschule Krems ist in Österreich einzigartig, weil er nach Bologna-Kriterien aufgesetzt wurde. Er baut auf den Grundlagen des Bachelors auf. Die Schwerpunkte sind sowohl die Weiterführung der Aktionsforschung aus dem Bachelorstudiengang also auch die Kompetenzvertiefung in den Bereichen Chronobiologie und Neurowissenschaften.

Tätigkeitsfelder der MusiktherapeutInnen

Vorrangiges Ziel ist es, handlungs- und forschungskompetente AkademikerInnen heranzubilden, die zur eigenverantwortlichen Ausübung der Musiktherapie laut österreichischem Musiktherapiegesetz MuthG (93. Bundesgesetz über die berufsmäßige Ausübung der Musiktherapie, § 10) berechtigt sind. Die ausgebildeten MusiktherapeutInnen können in vielfältigen Berufsfeldern tätig sein wie etwa Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie, Geriatrie und Intensivmedizin; psychosoziale Betreuung chronisch Kranker; Behandlung von entwicklungsverzögerten Kindern; palliative Fürsorge; Schmerztherapie; neurologische Frührehabilitation; Neonatologie sowie Burn-out-Prophylaxe.

"Der 'Kremser Masterstudiengang' für Musiktherapie an der IMC Fachhochschule wird einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der musiktherapeutischen Versorgung leisten. Wissenschaftlich ausgebildete MusiktherapeutInnen sind für die Strukturierung des Berufsfeldes als wissenschaftliche Disziplin von besonderer Bedeutung", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Über Musiktherapie

Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Es werden zwei grundlegende Zugänge unterschieden. Die rezeptive Musiktherapie entfaltet ihre therapeutische Wirkung im aktiven Hörerlebnis im Rahmen einer musikalischen Biografie, die darauf basiert, dass bedeutsame Erlebnisse oftmals mit Musik verknüpft sind. Aktive Musiktherapie setzt an dem menschlichen Bedürfnis nach selbstbestimmter und kreativer Gestaltung des eigenen Lebens sowie nach gelingender Kommunikation an. Speziell ausgewählte Musikinstrumente helfen dabei, innere Bedürfnisse und Prozesse zu symbolisieren. In Österreich wurde 2008 das Musiktherapiegesetz (MuthG, BGBl. I Nr. 93/2008) verabschiedet, das am 1. Juli 2009 in Kraft trat. Österreich ist bislang der einzige europäische Staat mit einem eigens für diese Berufsgruppe geschaffenen Gesetz.

Links: www.fh-krems.ac.at, www.lknoe.at, www.noetutgut.at

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Informationen & Kontakt für Musiktherapie an der FH Krems
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3500 Krems - Österreich - Europa
Tel: +43 2732/802 0
Fax: +43 2732/802 4
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Priv.-Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek
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