FPÖ-Gartelgruber: Mit Selbstverantwortung für eine selbstbestimmtes Leben!

Echte Frauenpolitik statt überholter Mythen wie dem "Equal Pay Day" ist gefragt

Wien (OTS) - "Die mit viel Getöse herausgestellte Ungleichbehandlung von Frauen bei den Einkommen hat sich inzwischen als Mythos herausgestellt. Wer weiterhin mit Falschinformationen in diesem Bereich agiert, der biegt sich die Realität entsprechend ideologischer Vorgaben zurecht und schadet damit sinnvoller und zielgerichteter Frauenpolitik", erklärt die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber anlässlich des "Equal Pay Day".

Inzwischen sei klar belegt, dass die bereinigte Einkommensunterschiede - der Vergleich von Frauen und Männern bei gleicher Qualifikation und gleichen Voraussetzungen - nicht existent oder marginal seien. Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern insgesamt gingen daher nicht auf eine strukturelle Schlechterstellung von Frauen zurück sondern hätten andere Ursachen. "Durch das ewige Herumreiten auf der angeblichen Benachteiligung von Frauen werden die wahren Ursachen für die Gehaltsunterschiede verschleiert und der Weg für reale Verbesserungen versperrt", so Gartelgruber. Während bei älteren Frauen noch die teilweise schlechtere Ausbildung eine Rolle bei der Einkommensschere spiele, so lägen die Ursachen bei jüngeren Frauen in anderen Bereichen. "Vor allem die Ausbildungs- und Berufswahl sowie eine höhere Teilzeitquote und Berufsunterbrechungen wegen Kindern wirken sich nachteilig auf die Einkommen von Frauen aus", verweist Gartelgruber auf einschlägige Untersuchungen.

"Typischerweise sind Frauen in technischen Berufen mit hohen Einkommen unterrepräsentiert. Auch die Statistiken darüber, welche Studien Frauen ergreifen, zeigen deutliche Unterschiede in der Ausbildungswahl", meint Gartelgruber. Junge Frauen sollten bei der Auswahl ihrer Ausbildung auch über die möglichen Berufsaussichten aufgeklärt werden. "Im Endeffekt bleibt die Entscheidung aber bei jeder Frau selbst. Einschränkungen hinsichtlich der Berufswahl gibt es glücklicherweise kein mehr. Jede Frau kann sich frei entscheiden", so Gartelgruber.

Klaren Verbesserungsbedarf gäbe es jedoch bei den Angeboten der Kinderbetreuung. "Leider wird von Seiten der Bundesregierung noch immer eine sehr einseitige Politik betrieben, die darauf abzielt Kinder so früh als möglich in staatlichen Einrichtungen unterzubringen. Dies halte ich für einen Fehler, da diese Einseitigkeit der Vielfalt der Lebensumstände und der Wünsche der österreichischen Frauen widerspricht", meint Gartelgruber. Statt dessen wäre eine breitere Förderung in diesem Bereich wünschenswert. Es gäbe mannigfaltige Möglichkeiten der Kinderbetreuung von der Betreuung durch die Eltern zu Hause über Tagesmütter bis hin zur staatlichen Betreuung. "Mütter müssen sich die Betreuung auswählen können, die ihnen die richtige für ihr Kind und sich selbst erscheint. Der Staat sollte dies anerkennen und entsprechend fördern", fordert Gartelgruber.

"Überhaupt ist es an der Zeit, Vielfalt und den Mut zur Eigenverantwortung zu stärken statt über die vermeintliche Benachteiligung zu klagen. Ein selbstbestimmtes Leben von Frauen ist möglich! Wir sollten jeder Frau dabei helfen, diese Chance zu ergreifen", so Gartelgruber abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003