VP-Dworak: Wien benötigt ein Konzept für alle Verkehrsteilnehmer

Wien (OTS) - "Das von der rot-grünen Stadtregierung praktizierte Ausspielen der Fahrradfahrer gegen die Autofahrer muss ein Ende haben. Derzeit führt der Weg in eine verkehrspolitische Sackgasse. Diese Politik läuft darauf hinaus, die Radfahrer auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer deutlich zu bevorzugen", so ÖVP Wien Gemeinderat Bernhard Dworak im Zuge des Dringlichen Antrags im Wiener Gemeinderat.

Diese Politik mündet in überdimensionierten Fahrrad-Highways, die außer einer Verärgerung bei den Bürgerinnen und Bürgern keinerlei verkehrspolitischen Effekte haben. Oder an Staustrecken verbreiterte Fahrradwege, einen Ringstraßen-Highway, für den die Grünen sogar Bäume opfern und Vorrangregelungen an Fahrradschnellstraßen, die jeder Sicherheitsvernunft widersprechen.

Das Fahrradfahren hat im Wiener Stadtverkehr durchaus seine Berechtigung. So zu tun, als könne man in Hinkunft auf alle anderen Verkehrsträger verzichten, entspricht aber nicht der Realität. Wenn sich die Grüne Verkehrsstadträtin weiterhin nur für das Fahrrad ausspricht und gegen den Individualverkehr agiert, indem beispielsweise weiter der Bau von Garagen behindert wird, kann diese Politik nur das reine Chaos bedeuten.

Die ÖVP Wien fordert daher einen Stopp der einseitigen Ausrichtung der Wiener Verkehrspolitik auf Radprestigeprojekte hin zu einem Verkehrskonzept für das sichere und komfortable Fahren mit dem Rad. Unter anderem braucht es verstärkte Schwerpunktkontrollen für die Fahrradverkehrssicherheit durch die Polizei sowie eine Nutzung der vorhandenen Budgets für die Sanierung der bestehenden Radwege in den Bezirken. Zudem müssen bei der Promillegrenze und beim Handyverbot Radfahrer mit Autofahrern gleichgestellt werden. Eine Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht ist entschieden abzulehnen.

"Nur durch vernünftige Maßnahmen wird ein gutes Miteinander der Fahrradfahrer und des sonstigen Individualverkehrs ermöglicht. Eine Diskriminierung des motorisierten Individualverkehrs hilft niemandem und führt nur zu weiteren Konflikten zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmern", so Dworak abschließend.

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