Kräuter: "Strache holt Rumpold-Vergangenheit ein"

Gemeinsame Firma mit Ex-FPÖ-Generalsekretär

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stellt im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung um Ex-FPÖ Generalsekretär Gernot Rumpold fest, dass FPÖ-Obmann Strache nun endgültig von der Vergangenheit eingeholt worden sei. Kräuter:
"Strache hatte zu der Zeit, als die Malversationen mit mutmaßlicher illegaler Finanzierung des Wiener EU-Wahlkampfes 2004 stattfanden, eine gemeinsame Firma mit Gernot Rumpold. Damit steckt der FPÖ-Obmann selbst und persönlich bis über beide Ohren im Korruptionssumpf. Für Strache und Rumpold gilt die Unschuldsvermutung." ****

Kräuter ist überzeugt, dass die Justizbehörden die Ermittlungen auf Strache ausdehnen werden. Kräuter: "Als damaliger Spitzenfunktionär wird Strache niemandem erzählen können, er hätte von dem 764.539 Euro-Deal zugunsten der FPÖ-Kassa nichts gewusst."

Strache sei nun nicht nur Kumpan seiner Kärntner Skandalfreunde Scheuch, Dobernigg, Dörfler und Co. sowie Verteidiger des Skandals um die schamlose Stiftungsaffäre von Parteifreund Martin Graf, sondern als seinerzeitiger FPÖ-Obmann Wiens und Haider-Stellvertreter auch Schlüsselfigur im Skandal um illegale Parteienfinanzierung im Telekomsumpf. "Ein Politikertyp wie Strache hat endgültig jede Glaubwürdigkeit verspielt und die Bevölkerung wird dem FPÖ-Obmann bei Wahlen eine klare Absage erteilen", so Kräuter abschließend. (Schluss) ah/bj

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