• 04.10.2012, 08:10:29
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BEKO präsentiert den 4. Spazierschweber(R)-Test

eTrikke 48V siegt knapp trotz Neuzugängen wie Robrady, Mobiky Youri und Guewer Camp

Utl.: eTrikke 48V siegt knapp trotz Neuzugängen wie Robrady, Mobiky
Youri und Guewer Camp=

Wien (OTS) - Das Institut für Humaninformatik (IHI) hat im Auftrag
der BEKO HOLDING AG drei neue Spazierschwebegeräte(R) getestet und
ihren erweiterten bereits 4. BEKO E-Mobility-Vergleichstest
veröffentlicht. An der Testreihe von Februar 2011 bis September 2012
haben folgende Geräte teilgenommen: der Segway, der E-Trikke (Typ
36Volt und 48Volt), das Yikebike, das Bikeboard, der Flash/Zappy3 und
nun jetzt neu auch das Robrady, das Mobiky Youri und das Guewer Camp.

Das Testergebnis

Knapper Sieger des 4. BEKO-e-Mobility-Vergleichstests war wieder
der Trikke 48V mit 41,10 Punkten (von 100 möglichen) vor dem Guewer
mit 39,47 Punkten und dem Trikke 36V (39,96 Punkte) ex äquo mit dem
Mobiky (39,96 Punkte). Das Yikebike landete mit 23,26 Punkten
wiederum abgeschlagen mit 6 letzten Plätzen auf dem zehnten und
schlechtesten Platz.

Die Verteilung der Plätze zeigt die verschiedenen Schwerpunkte der
getesteten Spazierschwebegeräte. Auffallend ist, dass der Wingflyer
die meisten ersten Plätze auf sich vereinigen konnte. Bei den letzten
Plätzen war das Yikebike, Wingflyer und der Flash eindeutig am
stärksten vertreten, was beweist, dass diese Geräte nur bedingt als
Spazierschwebegeräte geeignet erscheinen. Gleichzeitig errang das
Yikebike allerdings drei erste Plätze in den Kategorien Klappbarkeit,
Autoeinladung und Hüllvolumen. Der Wingflyer punktete beim Gewicht,
Preis, Stromlosverhalten und bei der Betankung (weil er mit
Muskelkraft bewegt wird).

Ein Auszug der Test-Kriterien

Stromlosverhalten: das ist die grösste Schwachstelle des Segway.
Während die Trikkes, der Flash und das Bikeboard einfach stehen
bleiben und Yikebike, Guewer, db0, Mobiky und Wingflyer mit den
Füssen abgestützt werden können, fällt der Segway samt dem Fahrer
einfach um, wenn der Strom plötzlich weg bleibt. Sowohl beim Yikebike
als auch beim Segway sind ausserdem die Bremsen unwirksam, da sie
auch völlig vom Strom abhängen.

Hohe Preisdifferenzen: das Yikebike kostet fast dreimal so viel
wie der Guewer und der Segway mehr als viermal so viel wie der Trikke
48V. Das billigste Gerät im Test war der Wingflyer.

Seniorengerechtigkeit: die Trikkes wirken im stromlosen Zustand
wie ein Rollator und können so auch als Gehhilfe für Einkäufe
definiert werden. Bei der älteren Zielgruppe beweist auch der Flash
seine einmalige Stellung, weil er bei weitem die niedrigste Steighöhe
aufweist und die bequemste Standfläche hat, allerdings hat er keine
Feststellbremse, wodurch er wegrollen kann.

Die Idee von Individual-Short-Distance-E-Mobility

Die ISDEM-Idee (Individual-Short-Distance-E-Mobility) setzt sich
immer mehr durch. Als BEKO sich im Jahre 2002 unter dem Eindruck des
erstmaligen Auftretens des Segway dieser Thematik annäherte, war der
Anbieterkereis noch auf ein einziges Produkt begrenzt. Inzwischen
kommen immer mehr Geräte auf den Markt, die dem ISDEM-Schema
entsprechen. BEKO hat schon früh erkannt, dass sich ISDEM im
Wesentlichen aus zwei Geräte-Kategorien zusammensetzt: entweder
ersetzen diese die gängigen Verkehrsmittel oder sie verkörpern einen
neuen urbanen Lifestyle (letzteres von BEKO konsequenterweise
"Spazierschweben" genannt).

Im ersten Schritt wurden sogenannte Spazierschwebegeräte aus dem
internationalen Markt ausgewählt, die nach Ansicht des IHI die
Kriterien für ein ISDEM-Konzept erfüllen. Dabei wurden erst einmal
alle herkömmlichen Fahrzeug-Typen wie Fahrrad, Roller oder
Moped/e-Auto ausgeschieden, da diese längst bekannt und im Einsatz
sind, als "normale" Verkehrsteilnehmer im Konkurrenzverhältnis um den
öffentlichen Raum psychologisch verankert bzw. verortet sind und
daher keine neuen Impulse geben können. Lediglich wirkliche
Neuentwicklungen, die alle Spazierschweber-Auswahlkriterien erfüllen,
wurden berücksichtigt. Alle Geräte wurden am Markt angekauft, um
Einflussmöglichkeiten des Herstellers hintan zu halten bzw. um auch
die Frage der grundsätzlichen Beschaffbarkeit der teilnehmenden
Geräte zu klären.

"Wien ist die zentrale Region für urbanes Spazierschweben. Im
Gegensatz zu Verkehrsmittel wie Fahrräder geht es beim
Spazierschweben* um Sehen und gesehen werden. Um entspanntes
Flanieren und Entdecken der Stadt. Daher bewegt sich der
Spazierschweber eher am unteren Ende seiner
Geschwindigkeitsmöglichkeit, aber wenn er kurze Leerstrecken
überwinden will um zu einem neuen Hotspot zu kommen, dann kann er
trotzdem ohne Mühe auf Fahrradgeschwindigkeit beschleunigen", sagt
BEKO Gründer Prof. Peter Kotauczek.

Als grenzüberschreitende Pilotregion für die Praxiseinführung
bzgl. Geräteausstattung, Tankstellennetz, Batteriefüllung mit reinem
Ökostrom (Wind, Sonne), touristische Infrastruktur, Guided Tours und
Radwegenetz wurde die Region Neusiedlersee ausgewählt. Als Kandidaten
für weitere Spazierschweber-Inseln in Österreich sind die Regionen
Kitzbühel und die Wachau geplant. Es wird angestrebt, in jeder Region
ein Netz von Partnerfirmen anzusprechen, mit denen in bestimmten
Teilfragen kooperiert werden soll.

*Spazierschweben ist eine eingetragene Marke der BEKO-Gruppe

Den vollständigen E-Mobility-Vergleichstest der BEKO finden Sie unter
www.beko.eu

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