WirtschaftsBlatt: Telekom-Aktiendeals haben fünf Anklagen zur Folge

Gesamter Schaden liegt laut der dem WirtschaftsBlatt vorliegenden Anklageschrift bei 10,63 Millionen Euro

Wien (OTS) - Paukenschlag in der Telekom-Affäre: Die Staatsanwaltschaft Wien erhebt Anklage gegen die mutmaßlichen Dratzieher der Aktiendeals im Jahr 2004, die 95 Telekom-Mitarbeitern 8,87 Millionen Euro brachten. Dem WirtschaftsBlatt liegt die von Staatsanwalt Volker Sackmann verfaßte Anklageschrift vor.

Drei Vorstände - Rudolf Fischer, Heinz Sundt, Stefano Colombo, Prokurist Josef Trimmel sowie Broker Johann Wanovits wurden von der Staatsanwaltschaft Wien wegen Untreue angeklagt. Laut der Anklageschrift sollen die Vorstände den Auftrag zum Aktienkauf erteilt haben. Denn die Auszahlung war an ein bestimmtes Kursniveau der TA-Aktie gebunden. Dadurch erwuchs der TA ein Vermögensnachteil von 10,63 Millionen Euro.

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