FSG: Bundesheer

FSG setzt sich für soziale Absicherung der Bediensteten ein

Wien (OTS/FSG) - Die Volksbefragung am 20. Jänner 2013 wird zu einem anderen Bundesheer als es heute ist, führen. Egal wie die Entscheidung ausfällt, bei beiden "Varianten" werden massive Auswirkungen auf die heutigen SoldatInnen und zivilen Bediensteten des Bundesheeres und des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport haben. Viele Beschäftige werden unabhängig vom künftigen Wehrsystem nicht mehr ihre derzeitigen Arbeitsplätze vorfinden. Zivilbedienstete würden meist abgebaut und SoldatInnen, die als lebenslanges Kader nicht mehr benötigt würden, müssten durch nur mehr für kurze Zeit beim Bundesheer angestellte SoldatInnen ersetzt werden.++++

Mit Bedauern stellen wir fest, dass die Diskussion zu einem künftigen österreichischen Wehrsystem sowohl dem Inhalt nach als auch in der Wortwahl eigenartige Formen angenommen hat.

Für die FSG in der GÖD ist es unbestritten, dass Österreich ein Bundesheer braucht, dessen SoldatInnen gut ausgebildet und trainiert sind. Diese SoldatInnen haben aber auch ein Recht auf entsprechende Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Entlohnung, Dienst- und Besoldungsrecht und entsprechende Pensionsregelungen. "Aufgabe der Personalvertretung und der Gewerkschaft muss es sein, für diese Rahmenbedingungen zu kämpfen. Wir nehmen die Sorgen der Bediensteten ernst und setzen uns für eine soziale Absicherung der betroffenen Menschen ein", stellt Harald Schifferl, Vorsitzender der FSG im Bundesheer fest und führt weiter aus: "Die Politik muss jedenfalls ehrlich mit uns und den Bediensteten umgehen und klarstellen, was mit all jenen Bediensteten geschehen soll, die im künftigen Bundesheer nicht mehr benötigt werden. Und dies unabhängig davon, wie die Entscheidung des Volkes im Jänner 2013 ausfallen wird."

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Harald Schifferl
FSG-Vorsitzender
Bundesheergewerkschaft
Mobil: 06646221261

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