RfW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch: Verkehrsproblematik in Graz belastet die Wirtschaft

Wo bleiben Grüne Welle, Kurzintervalle bei Bus und Bim und P&R-Ausbau? Graz muss die Wirtschaft entlasten und Anreize für Pendler und die Grazer Bevölkerung schaffen!

Graz (OTS) - Ziemlich still geworden ist es in Graz in Sachen Verkehrspolitik, seit die unselige Idee der Umweltzone von der Bevölkerung endlich vom Tisch gefegt wurde. Vernünftige Ansätze zur Verbesserung der dramatischen Situation haben Nagl & Co offenbar nicht in petto!

69 Prozent der GrazerInnen haben ein Machtwort gesprochen: Die Idee der Umweltzone ist seit der Bürgerbefragung Geschichte - endlich haben auch VP-Bürgermeister Siegfried Nagl und seine "Grüne" Vize Lisa Rücker eingesehen, dass die BürgerInnen nicht alles mit sich machen lassen und sehr wohl erkennen können, wenn die Stadtregierer unvernünftige Maßnahmen durchdrücken wollen. Unsoziale Belastung für Pendler und Anrainer, Belastungen für die Wirtschaftstreibenden sowie ein Verlust von 1.500 Arbeitsplätzen wären die Folgen einer Umweltzone gewesen.

Allerdings ist jetzt das eingetreten, wovor RfW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch schon längst gewarnt hat: Den Grazer Stadtregierern fehlt jede Idee für sinnvolle Maßnahmen. Denn seit der Bürgerbefragung ist es still geworden um die Verkehrspolitik. Dabei liegt es auf der Hand, was zu tun ist:

- Die Verkehrsströme müssen endlich intelligent geplant werden. Dazu gehört die leicht umsetzbare "Grüne Welle", die der Umwelt gut 50 Prozent der Schadstoffbelastung erspart und Wirtschaftstreibenden wie auch den Privaten bei Fahrten mit dem Auto eine Menge Sprit. Unverständlich ist es da, warum die Stadt jetzt noch umständlich Teststrecken für die "Grüne Welle" einrichten möchte, anstatt sie gleich flächendeckend zu realisieren.

- Das Park & Ride-System muss ausgebaut werden: Die bestehenden Parkplätze müssen erweitert werden. Außerdem brauchen wir am Stadtrand weitere Park & Ride-Plätze, die durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen sind - was ja gerade beim Parkhaus in Fölling (Mariatrost) nicht der Fall ist. Dort haben Nagl & Co einmal mehr bewiesen, dass sie von den Bedürfnissen der PendlerInnen keine Ahnung haben. Denn die PendlerInnen wissen genau, dass sie mit der Holding-Graz-Jahreskarte um 365 Euro finanziell günstiger fahren würden, könnten sie ihr Auto am Stadtrand stehen lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln den Arbeitsplatz erreichen.

- Dafür gehören aber auch die Intervalle der öffentlichen Verkehrsmittel drastisch verkürzt. Es kann nicht sein, dass man zu Hauptverkehrszeiten 15 Minuten auf einen Bus wartet!

"Mit diesen Maßnahmen ist eine wesentliche Verbesserung der Verkehrsströme zu erreichen", weiß RfW-Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch. "Damit würden gleich zwei wichtige Ziele für die Stadt erreicht werden: Die Luftqualität würde deutlich steigen, zugleich würden die BürgerInnen und die Wirtschaftstreibenden durch die verbesserte Flüssigkeit des Verkehrs eine Menge Zeit und Geld sparen."

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Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Landesgruppe Steiermark
Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch
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