"Weltjournal" am 3. Oktober: Europa - freiwillig Soldat

Wien (OTS) - Europas Armeen stehen in Friedenszeiten vor völlig anderen Aufgaben als noch zu Zeiten des Kalten Krieges. Mittlerweile haben 21 der 27 EU-Staaten die allgemeine Wehrpflicht aufgegeben und auf Freiwilligenarmeen umgestellt. Durch die anstehende Volksbefragung über die Zukunft des Bundesheeres im Jänner 2013 wird auch in Österreich hitzig diskutiert, wie eine moderne Armee organisiert sein soll. Das "Weltjournal" - präsentiert von Eugen Freund - zeigt am Mittwoch, dem 3. Oktober 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 eine Reportage von Christa Hofmann und Burgit Bock, die sich in vier EU-Ländern angesehen haben, welche Erfahrungen man mit unterschiedlichen Modellen gemacht hat:

Schweden etwa zahlt seinen Zeitsoldaten einen niedrigen Sold und muss daher stark auf positive Imagewerbung des Soldatenberufs setzen, um genügend Freiwillige zu rekrutieren.

Dänemark hat die Wehrpflicht beibehalten, die Armee zahlt allerdings so gut, dass die erforderlichen Mannschaftsstärken fast durchwegs von Freiwilligen gestellt werden.

In Großbritannien genießt die Berufsarmee hohe gesellschaftliche Anerkennung. In vielen Konflikten eingesetzt gilt sie als eine der professionellsten Streitkräfte der Welt.

In Belgien hat die Bildung von rechtsradikalen Zellen innerhalb der Berufsarmee zu besonderen Kontrollmechanismen geführt, um die Entstehung eines "Staats im Staate" zu verhindern.

Das "Weltjournal" steht als zeitnahe Servicewiederholung am Donnerstag um 21.55 Uhr auf dem Programm von ORF III Kultur und Information.

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