Physio Austria organisiert Wiener Charta Gespräch "Bewegung verbindet"

Wien (OTS) - Der Bundesverband der PhysiotherapeutInnen Österreichs, Physio Austria, organisiert in Kooperation mit Kolping Österreich am 8.10.2012 um 15.00 Uhr ein Gespräch im Rahmen der Wiener Charta. Das Thema des Tages ist "Bewegung verbindet". Im Fokus stehen der Stellenwert von Bewegung in unserer Gesellschaft und die Wichtigkeit von Bewegung als präventive Maßnahme zur Vorbeugung von Erkrankungen und damit einhergehend die Rolle der Physiotherapie. Die Diskussion soll die Wichtigkeit der Aktivität für Jung & Alt hervorheben und die Rahmenbedingungen für ein gelungenes Miteinander der Generationen in Bezug auf Bewegung ohne Schmerzen und Frustration
herausarbeiten.

Am 8.10.2012 findet um 15.00 ein Charta Gespräch zu dem Thema "Bewegung verbindet" im Kolpinghaus "Gemeinsam leben", Engerthstraße 214, in1020 Wien statt. Physio Austria als Interessensvertretung der PhysiotherapeutInnen ist bestrebt, ÖsterreicherInnen aller Altersklassen zu mehr Bewegung zu motivieren und dadurch vermeidbare Schmerzen, als Symptom typischer
"Zivilisationskrankheiten" (Adipositas, Diabetes Mellitus, Rückenschmerz, Depression...) und somit unnötigen Frust aus Österreich zu verbannen. Aus diesem Grund hat Physio Austria als Partnerorganisation der Wiener Charta im Rahmen dieses zukunftsweisenden Projektes eine Diskussion zu dem Thema "Bewegung verbindet" organisiert. Das Projekt "Wiener Charta" hat zum Ziel mit BürgerInnen in Diskussion zu gehen und gemeinsam Grundregeln für ein gelungenes, gemeinsames Zusammenleben zu finden. Physio Austria möchte diese Verantwortung wahrnehmen und die Bedürfnisse von Jung & Alt in Bezug auf Bewegung in der Wiener Charta verzeichnet wissen.

PhysiotherapeutInnen gelten als ExpertInnen für Bewegung und Körper und bieten Lösungsansätze, um der massiven Ausbreitung von Volkskrankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen, entgegenzuwirken. Sie zeigen Möglichkeiten auf, Bewegung in das tägliche Leben der ÖsterreicherInnen zu integrieren. Für PhysiotherapeutInnen ist es das tägliche Brot, Krankheiten und deren Schmerzsyndrome zu behandeln, oft könnte bereits ein angemessenes Maß an Bewegung diese Krankheiten und ihre Folgen verhindern.

PhysiotherapeutInnen bieten nicht nur im Krankheitsfall langfristige Lösungen an. Sie sind vorneweg in der Prävention engagiert und können mit ihrer Expertise Schmerzen langfristig verhindern.

Diskussionsteilnehmerinnen im Auftrag der Bewegung und der Gesundheit:

  • Prim. Dr. Silvia Brandstätter (WGKK, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation Hanusch Krankenhaus)
  • Prim. Dr. Klaus Vavrik (Präsident Österreichische Liga für Kinder-und Jugendgesundheit)
  • Mag. Christian Fessl (Wiener Gesundheitsförderung)
  • KR Peter Kleinmann (BSO-Vizepräsident und Volleyballpräsident)
  • Mag. Marion Windhager - Mitarbeiterin Kolpinghaus "Gemeinsam leben", Bereich Lebensqualität
  • Constance Schlegl (Landesverbandsvorsitzende Physio Austria Wien, Landesgruppenleiterin MTDAustria) und andere VertreterInnen der Jugend, der SeniorInnen sowie aus dem Gesundheitswesen.

Gemeinsam werden die o.a. DiskussionsteilnehmerInnen das Thema diskutieren und Lösungen für bekannte Probleme suchen. Alle ZuhörerInnen sind eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen. Der Veranstaltungsort rundet das Konzept ab. Die Veranstaltung findet im Kolpinghaus "Gemeinsam leben" in Wien-Leopoldstadt statt. Ein Haus, das Jung & Alt unter einem Dach vereint und das Miteinander der Generationen fördert. Das Haus beherbergt ein Mutter-Kind-Heim. Für SeniorInnen bietet Kolping Wohnplätze für stationäre Pflege, Wohnplätze für ein selbständiges betreutes Wohnen und ein Tageszentrum. Hier finden wir ExpertInnen für ein gelungenes Zusammenleben von Generationen, und auch BewohnerInnen des Hauses werden sich an der Diskussion beteiligen.

Hintergrund

Alte Menschen haben oft Schmerzen, weil ihr Körper nicht mehr so funktioniert wie in jungen Jahren. Oft sind sie krank und verlangen von Jugendlichen den nötigen Respekt und Hilfe im täglichen Leben. Österreich ist leider nicht komplett barrierefrei und so sind alte Menschen, die oft mit einer Behinderung konfrontiert sind, täglich vor neue, fast unlösbare Herausforderungen gestellt. Sie benötigen die richtige Art von Bewegung, mitunter Hilfestellungen dabei, und auch die Möglichkeit, eben diese Bewegung auszuüben.

Junge Menschen haben im Gegensatz einen sehr hohen Anspruch auf Bewegung. Sie haben aber leider oft nicht den Raum, die Möglichkeit oder auch nicht die Motivation, Bewegung ausreichend auszuführen. Sie sind ob ihrer oft schlechten Zukunftsperspektiven und ihres Bewegungsmangels frustriert und können auch deshalb nicht die Bedürfnisse alter Menschen wahrnehmen.

Unterschiedliche Generationen - Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, aber dem vereinenden Wunsch, akzeptiert, gehört und wahrgenommen zu werden. Ein gelungenes Miteinander gibt es dann, wenn beide Gruppen die Möglichkeit haben, sich in ihrer Rolle wohlzufühlen und ihre Bedürfnisse gehört und behandelt werden - Bewegung verbindet auch Generationen. Respekt und Toleranz kommen dann von selbst, oder?

Wir laden alle Interessierten ein, zuzuhören und sich einzubringen. Es wird eine offene Diskussion, die es Zuhörern ermöglicht mitzudiskutieren.

Weiterführende Informationen zu Kolping "Gemeinsam leben"
http://www.barus.biz/kolping/barus_kolping_gl_leo_folder_10p.pdf

Rückfragen & Kontakt:

Physio Austria
Bundesverband der PhysiotherapeutInnen Österreichs
Mag. Eva Kern
Tel.: +43 (0)1 587 99 51-19
E-Mail: eva.kern@physioaustria.at
Web: www.physioaustria.at

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