Bayr fordert zum Welt - Habitat Tag: "Städte partizipativ verbessern"

Schwerpunkt 2012: "Städte verändern - Möglichkeiten schaffen" Schwerpunkt 2012: "Städte verändern - Möglichkeiten schaffen"

Wien (OTS/SK) - Der Welt-Habitat Tag morgen, Montag, soll jährlich dazu anregen, angemessenen Wohn- und Lebensraum für alle Menschen zu schaffen. Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, fordert, dass benachteiligte Gruppen in die Gestaltung der Städte miteinbezogen werden: "Städte partizipativ zu verändern, schafft Möglichkeiten für alle StadtbewohnerInnen." Benachteiligte Gruppen sollen sowohl in die Gestaltung von Städten - also in Fragen wie: wo kommt eine Schule hin, welche Infrastruktur ist ihr angeschlossen und wie kommen die Kinder sicher dort hin - als auch in der Teilhabe an der städtischen Daseinsvorsorge - wer darf in die Schule gehen, wie wird sie barrierefrei und wer muss wie viel für den Schulbesuch zahlen? - miteinbezogen werden. "Mitspracherechte besonders von benachteiligten Gruppen schaffen soziale Inklusion und helfen, gesellschaftlichen Wohlstand gleichmäßig zu verteilen. Außerdem bilden sie die Voraussetzung für Transparenz beim Einsatz von öffentlichen Mitteln und erhöhen die Chancen jener, die normalerweise von politischer Partizipation ausgeschlossen sind", betont Bayr die weiteren Vorzüge. ****

Die städtische Bevölkerung wächst auf allen fünf Kontinenten. Schätzungen der UN zufolge leben etwa 828 Millionen Menschen in städtischen Slums. Der prozentuelle Anteil an Menschen, die in Slums leben sinkt, die absoluten Zahlen steigen aber weiter an. Slums sind informelle Wohnsiedlungen, die über keine oder schlechte Infrastruktur verfügen. Bayr: "Das Ziel zukunftsfähiger, partizipativer und fortschrittlicher Stadtplanung ist, lebenswerte und sichere Städte für die gesamte Bevölkerung zu schaffen. Die Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen muss für alle Bevölkerungsschichten sicher gestellt sein. Wir brauchen dringend umsetzbare Lösungen für den rasant wachsenden Individualverkehr, für die rapid größer werdenden Abfallberge und wir müssen Wege finden, wie wir den Hunger nach Energie auf ein nachhaltig verträgliches Maß bringen und diesen mit nachwachsenden Rohstoffen stillen können." (Schluss) mis

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