FPÖ: Hofer: Kindeswohl liegt jetzt in der Verantwortung der ÖVP

ÖVP wären die Stimmen der FPÖ im Parlament für eine gemeinsame Obsorge sicher

Wien (OTS) - Das finnische Parlament fand zuletzt klare Worte zur gezielten Entfremdung von Kindern von einem Elternteil:
Umgangsvereitelung soll strafbar werden (bis zu 6 Monate Haft). Die vorsätzliche Entfremdung des Kindes von einem Elternteile (PAS) wird künftig sanktioniert und kann zu erweiterten Umgangsrechten für den benachteiligten Elternteil bis hin zur Übertragung des Sorgerechts führen. "Jetzt muss auch in Österreich dieses Unrecht zulasten der Kinder endlich beseitigt werden", verlangt der stellvertretende FPÖ-Obmann NAbg. Norbert Hofer.

"Wir fordern den Familienminister und die Justizministerin auf, sich rasch auf ein neues Familienrecht zu einigen, und kündigen an, mit unseren Stimmen im Parlament eine gemeinsame Obsorge und jedwede Maßnahmen gegen das Unrecht der Entfremdung von Kindern zu unterstützen", so Hofer. Es liege also an der ÖVP, sich von der SPÖ-Frauenministerin zu lösen, die im Rahmen ihres Kampfes gegen die Familien völlig vergesse, dass sie ausschließlich die kleine, aber trotzdem zu große Gruppe jener Frauen und Männer vertrete, die das Kind als Druckmittel bei Scheidungen einsetzen will. "Sie vergisst dabei, dass auch Großmütter, Tanten, Cousinen und alle anderen weiblichen Familienmitglieder darunter leiden, wenn Menschen, die man lieb gewonnen hat, durch eine Scheidung der Kontakt zu Kindern genommen wird. Werden diese Personen von der Frauenministerin nicht vertreten?", fragt sich Hofer.

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