Windbüchler zu Notrufnummer "116000": Endlich geschafft!

Grüne: Kinderrechtlicher Handlungsbedarf in Österreich aber weiterhin groß

Wien (OTS) - Die EU-weite Hotline für vermisste Kinder "116000" wurde schon 2007 von der EU-Kommission reserviert. Damals gab es den Aufruf an die Mitgliedsstaaten die Hotline umzusetzen. Ziel war, dass Kinder, Jugendlichen und Erwachsene in ganz Europa diese eine Notrufnummer wählen können.

2012 wird nun einer der Punkte der EU-Kinderrechtestrategie auch tatsächlich in Österreich umgesetzt. "Schon 2011 gab es einige parlamentarische Anfragen von den Grünen betreffend der fehlenden Umsetzung, denn nach vier Jahren der Initiative hatten erst zwölf von 27 EU-Staaten die Hotline für vermisste Kinder eingeführt. Auch Österreich war bis dato säumig", betont die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill. "Minister Mitterlehner ist für die Umsetzung der Kinderrechte in Österreich und die Umsetzung der EU-Strategie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zuständig. Wir Grüne freuen uns, dass nun endlich die EU-weite Notrufnummer auch in Österreich umgesetzt wird. Großer kinderrechtlicher Handlungsbedarf besteht aber weiterhin in sehr vielen Bereichen."

Die Grünem fordern seit Jahren einen Unterausschuss im Parlament zu den Themen Jugend- und Kinderrechte in Österreich, in dem über längst notwendige Maßnahmen gesprochen werden könnte, wie etwa die Absicherung der Jugendwohlfahrt über Ländergrenzen hinweg, ein Monitoring für die Kinderrechte im Verfassungsrang und der Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut.

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