FPÖ-Mölzer: Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist EU-weit zu verbieten

Streit über Zulassung einer weiteren Genmais-Sorte ist für ein Umdenken zu nützen - Gesundheit und nicht Profite der Gentechnik-Konzerne haben im Vordergrund zu stehen

Wien (OTS) - In der Europäischen Union müsse der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen generell verboten werden, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, anlässlich der Uneinigkeit über die Zulassung der Genmais-Sorte MIR-162 des Herstellers Syngenta. "Die Risiken von gentechnischen veränderten Organismen auf Mensch und Umwelt sind noch viel zu wenig erforscht. Hier wird mit dem Feuer gespielt", warnte Mölzer.

Besorgniserregend sei vor allem, so der der freiheitliche EU-Mandatar, dass es Studien gäbe, welche die Gefährlichkeit von gentechnisch veränderten Pflanzen belegten. "Erst kürzlich wurde eine französische Studie veröffentlicht, der zufolge mit Genmais gefütterte Ratten früher starben und deutlich häufiger an Krebs erkrankten als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhielten. Solche Studien zu ignorieren und einfach zur Tagesordnung überzugehen, ist völlig falsch", betonte Mölzer.

Zudem kritisierte der freiheitliche Europaabgeordnete, dass Brüssel in der Sache gentechnisch veränderter Organismen vor allem auf die Wünsche der internationalen Gentechnik-Konzerne eingehe. "Man gewinnt den Eindruck, dass die Gentechnik-Lobby die Richtung vorgibt, während die berechtigen Sorgen der Bürger keine Rolle spielen. Anscheinend wird, um den Gentechnik-Konzernen weitere Profite zu sichern, die Gesundheit der Menschen aufs Spiel gesetzt", schloss Mölzer.

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