Becker zu Erwachsenenbildung: Nicht mehr wissen, sondern mehr können

Experten und EU-Parlamentarier diskutieren das neue Programm für Lebenslanges Lernen

Brüssel, 28. September 2012 (OTS) Moderne Erwachsenenbildung ist nicht bloß mehr Wissen, sondern mehr Kompetenzen. Außerdem sind ältere Personen, die sich weiterbilden, gesünder und sozial besser integriert. Dessen sind sich Experten und EU-Parlamentarier einig, die am gestrigen Donnerstag auf Einladung des Sozial- und Bildungssprechers der ÖVP im EU-Parlament, Heinz K. Becker, in Brüssel diskutierten, wie die EU-Politik auf demographischen Wandel, die Bedürfnisse von älteren Menschen und des Arbeitsmarktes reagieren kann. "Als älterer Mensch seine Kompetenzen weiterzuentwickeln und beruflich zu nutzen, ist keine Strafe, sondern tut dem Mensch und der Gesellschaft gut", so Becker. ****

"Wir müssen in der Gesellschaft noch stärker ein Bewusstsein dafür schaffen, welche immensen Vorteile die Erwachsenenbildung -vor allem von Menschen über 45 - für die gesamte Gesellschaft hat", erklärt Becker. "Allein die Steigerung von Gesundheit und Lebensqualität wären schon Gründe genug, neue Angebote der Erwachsenenbildung zu forcieren. Zusätzlich führen Bildungsangebote für ältere Menschen aber auch zu einer höheren Lebenserwartung, einer produktiveren Gesellschaft und Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem", so Becker. Natürlich sollten europäische Bildungsprogramme bei Jugendlichen ansetzen. "Gleichzeitig wird
aber die Bedeutung von Erwachsenenbildung weitgehend unterschätzt. Das können wir uns bei der derzeitigen demographischen Entwicklung nicht leisten", so der EU-Abgeordnete.

Diesen Herbst wird im Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments das neue Programm der EU für Lebenslanges Lernen verhandelt. Dazu gehören Austauschprogramme wie "Erasmus", oder eben auch "Grundtvig" das Mobilitätsprogramm zur Förderung der Qualifikation älterer Arbeitnehmer.

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