"Vermissten-Hotline": BZÖ-Bucher: "Mitterlehner brauchte Jahre für Einführung"

"Streit ging über Einrichtungsgebühr für Hotline von lediglich 12.250 Euro"

Wien (OTS) - "Mehr als fünf Jahre nach der EU-Kommissionsentscheidung hat es nun Familienminister Mitterlehner doch noch geschafft, eine Telefonhotline für vermisste Kinder einzurichten. Das ist ein Armutszeugnis für diese Bundesregierung, denn bis heute wurde eine solche Hotline immer mit dem Argument "es gäbe budgetärer Engpässe" von SPÖ und ÖVP verhindert. Das BZÖ hat seit Jahren auf diesen unglaublichen Umstand aufmerksam gemacht und Anträge im Parlament eingebracht, die aber immer von SPÖ und ÖVP abgelehnt wurden", kritisierte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher.

"Andere EU-Mitgliedstaaten haben das Brüsseler Begehren schon längst umgesetzt. In Österreich wurde jahrelang der Ball aber zwischen Familien-, Innen- und Verkehrsministerium hin und her geschoben. Dabei ging es um eine Einrichtungsgebühr für diese Hotline von lediglich 12.250 Euro - das ist genau jene Summe, die Finanzministerin Fekter alle fünf Minuten nach Griechenland überweist", sagte Bucher.

"Wenn diese Hotline Mitterlehner schon früher eingerichtet hätte, wären von den derzeit 780 vermissten Personen (davon 302 Minderjährige) möglicherweise einige davon schon längst gefunden", meinte Bucher.

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