Bayr fordert mehr Schutz für gleichgeschlechtlich Liebende Menschen in Uganda

50 Jahre Unabhängigkeit Ugandas

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der Feierlichkeiten zur 50-jährigen Unabhängigkeit Ugandas erinnert Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung, dass gerade die Situation von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen im Land kritisch sei: "Im Jahr 2009 wurde nach internationalem Druck ein Gesetz verhindert, das Homosexualität bestrafen sollte. Das Strafausmaß schlug nicht nur lebenslang vor, es machte selbst vor der Todesstrafe nicht halt."

Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist bereits seit 21 Jahren in Uganda tätig. Fast ebenso lange ist Uganda auch Schwerpunktland der OEZA. Die aktuelle Zusammenarbeit konzentriert sich neben Wasserversorgung und Siedlungshygiene auf die Bereiche Recht, Justiz und Frieden. Bayr fordert, in diesem Zusammenhang auch die Rechte von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen zu stärken:
"Österreich soll in der EZA mit Uganda auf dem Gebiet der Rechtsstaatlichkeit zum Schutz der Rechte von Homosexuellen beitragen. Ein Gesetzesvorschlag wie jener aus dem Jahr 2009 darf einfach keine Chance haben. Es darf einfach nicht sein, dass ein Gesetzesvorschlag, der Menschenrechte offensichtlich verletzt, ernsthaft diskutiert wird." (Schluss) up

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