Mitterlehner lädt Unternehmen und Ökonomen zu Konjunkturgespräch

Österreichs Unternehmen erwirtschaften Wachstumsvorsprung, aber Schuldenkrise dämpft Realwirtschaft - Konjunkturgespräch mit Leitbetrieben, KMU und Ökonomen im Wirtschaftsministerium

Wien (OTS/BMWFJ) - "Wir wachsen heuer und 2013 deutlich stärker als die Eurozone. Allerdings schlägt das durch die Schuldenkrise ungünstige Konjunkturklima zunehmend auf die Realwirtschaft durch. Daher werden die nächsten Monate für die Unternehmen nicht einfach werden", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner angesichts der am Freitag veröffentlichten Konjunkturprognosen von Wifo und IHS. "Trotzdem besteht weiter Grund für Optimismus, weil wir aus der Krise der Jahre 2008 und 2009 die richtigen Schlüsse gezogen haben. Unsere Wirtschaft ist heute insgesamt stärker, innovativer und breiter aufgestellt", so Mitterlehner.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen hat Mitterlehner für Donnerstag, den 4. Oktober, zu einem Konjunkturgespräch ins Wirtschaftsministerium eingeladen. Mit dabei sind Vertreter der Leitbetriebe und von Klein- und Mittelbetrieben aus zahlreichen Branchen - von der Metall- und Fahrzeugindustrie über Handel, Dienstleistungen und Energie bis hin zum Tourismus. Dazu kommen führende Ökonomen wie IHS-Chef Christian Keuschnigg. "Uns geht es vor allem um eine Einschätzung zur derzeitigen Auftrags-, Investitions-und Arbeitsmarktlage sowie um die Aussichten für das vierte Quartal 2012 und das Jahr 2013", so Mitterlehner.

Gegenüber Juni belässt das Wifo die BIP-Prognose für 2012 bei einem Plus von 0,6 Prozent, während das IHS ein Wachstum von 0,8 Prozent erwartet. Nächstes Jahr gewinnt die Wirtschaft wieder an Fahrt: Für 2013 prognostiziert das Wifo ein Plus von 1,0 Prozent und das IHS von 1,3 Prozent. Sowohl heuer als auch nächstes Jahr wächst Österreich deutlich stärker als die Eurozone, deren BIP laut Wifo heuer um 0,4 Prozent schrumpfen und 2013 um 0,4 Prozent steigen soll.

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