- 28.09.2012, 10:17:34
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FPK-Darmann für generelles Verbot von gesundheitsgefährdenden Stoffen in Babyartikeln
Schutzmaßnahmen für Babys und Kleinkinder auf FPK-Initiative einstimmig im Kärntner Landtag beschlossen
Utl.: Schutzmaßnahmen für Babys und Kleinkinder auf FPK-Initiative
einstimmig im Kärntner Landtag beschlossen=
Klagenfurt (OTS) - Erfreut über den einstimmigen Beschluss des
FPK-Dringlichkeitsantrages in der gestrigen Landtagssitzung, ein
generelles Verbot des Einsatzes von gesundheitsgefährdenden Stoffen
wie dem Hormongift Bisphenol-A oder Triclosan in Babyartikeln auf
Bundesebene zu erwirken, zeigt sich KO Mag. Gernot Darmann. "Denn es
ist ungeheuerlich, dass sich diese gesundheitsschädigenden
Chemikalien nach wie vor in Schnullern und Babyflaschen befinden und
damit bewusst eine Schädigung unserer Babys in Kauf genommen wird."
Wie Darmann ausführt, gebe es zwar eine EU-Richtlinie, die den
Vertrieb von Babyartikeln, die Bisphenol-A enthalten, verbietet.
Dieses Verbot greife jedoch zu kurz, da andere Giftstoffe unbeachtet
bleiben, und sich Firmen nachweislich an diese Richtlinie auch nicht
halten würden. "Daher benötigen wir zum Schutz unserer Kinder ein
generelles Verbot 'giftiger' Substanzen in Babyartikeln", zeigt
Darmann auf. Die österreichische Bundesregierung, insbesondere
Konsumentenminister Hundstorfer sei nun in der Pflicht, dafür Sorge
zu tragen, verlangt Darmann.
In einem ersten Schritt fordert Darmann die Herausgabe der Namen, der
bisher von der Europäischen Union unter Verschluss gehaltenen Firmen,
die diese "giftigen" Produkte am Markt halten und damit "schmutziges
Geld" machen. "Denn die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf."
"Einmal mehr zeigt sich, dass parteiübergreifende Sacharbeit im
Kärntner Landtag nicht nur erforderlich, sondern auch möglich ist",
so Darmann abschließend.
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