Tag des Denkmals: Architekturjuwele prägen Wiener Öffi-Netz

Sanierung der denkmalgeschützten Station Josefstädter Straße weit fortgeschritten

Wien (OTS) - Im gesamten Netz der Wiener Linien stehen rund 50 Stationsgebäude, Brücken und Straßenbahn-Bahnhöfe unter Denkmalschutz. Dazu zählen zum Teil die historischen Streckenabschnitte, Brücken und Stationen der ehemaligen Stadtbahn -darunter die über 110 Jahre alte, von Otto Wagner geplante Station Josefstädter Straße, die noch heute als Haltestelle der Linie U6 im Einsatz ist. Rund 20.000 Fahrgäste nutzen täglich die Station bei normalem Betrieb, die auch von und mehr als 600 U-Bahn-Züge pro Tag durchfahren wird. Die dadurch entstandene starke Belastung machte eine Sanierung der denkmalgeschützten Station, die im letzten Jahr mit der Renovierung der Bahnsteige und der Innenbereiche der Station in Angriff genommen wurde, notwendig. Anlässlich des Tags des Denkmals, am 30. September, ziehen die Wiener Linien eine Zwischenbilanz der umfangreichen Sanierungstätigkeiten bei der U6-Station Josefstädter Straße.

Im Einklang mit historischer Bausubstanz
Die Sanierung der Station Josefstädter Straße läuft auf Hochtouren:
Die Restaurierungsarbeiten am Dach des Gebäudes sind bereits weit fortgeschritten und können demnächst abgeschlossen werden. Im Fokus der Sanierungstätigkeiten steht derzeit die Renovierung der Außenfassade. Hier werden in Feinarbeit mittels Sandstrahlen alte Zementschleier und Farbschichten abgetragen, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprachen. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bundesdenkmalamts wird mit Hochdruck an der Sanierung der Station Josefstädter Straße gearbeitet.

Bei denkmalgeschützten Bauwerken müssen zahlreiche Vorgaben beachtet und erfüllt werden - vor allem hinsichtlich der Wiederherstellung des Altbestands, der Erhaltung des ursprünglichen Erscheinungsbildes sowie der Verwendung der richtigen Materialien. Bei einer Sanierung sollten idealerweise dieselben Baustoffe wie bei der Errichtung verwendet werden. Ist das nicht möglich, wird auf moderne Materialien zurückgegriffen, die den Charakter des Gebäudes aber nicht verändern. "Hier muss besonders vorsichtig gearbeitet werden, was damit auch zu etwas längeren Bauzeiten führt", unterstreicht Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter die Herausforderungen eines solchen Sanierungsprojekts im Rahmen des Denkmalschutzes. Mit der Verlegung des historischen Bodenplattenbelags auf den Bahnsteigen im Sommer 2013 sollen die Bauarbeiten im kommenden Herbst abgeschlossen werden.

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