Steßl-Mühlbacher zu U-Ausschuss: Gutachten belegt positiven Nutzen von Medienkooperationen für ÖBB

Ex-Holding-Sprecher Pippan war nicht für Medienkooperationen zuständig - Verfahren zu Huber-Aussage von StA eingestellt

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heutigen Befragungen im Untersuchungsausschuss zum Themenkomplex Inserate verweist SPÖ-Abgeordnete und Ausschussmitglied Sonja Steßl-Mühlbacher noch einmal auf das Gutachten des Medienexperten Braun, das einen eindeutigen Nutzen für die ÖBB durch die Medienkooperation festgestellt hat. Zu den Aussagen des ehemaligen Pressesprechers Gary Pippan stellte Steßl-Mühlbacher klar: "Pippan war ausschließlich für die Medienagenden von Generaldirektor Huber zuständig, nicht für Werbemaßnahmen. Er hatte keine Budgetverantwortung und hat nie Kooperationen abgeschlossen. Seine Behauptungen über die Werbewirksamkeit einzelner Medienkooperationen stellen daher ausschließlich seine persönliche und subjektive Meinung dar." ****

Im von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachten des Medienexperten heißt es, so Steßl-Mühlbacher, "die Entscheidung, die Themen der Bahn in einer redaktionell aufbereiteten Form darzustellen, ist ein geeignetes Mittel und Teil einer Werbestrategie, höhere Aufmerksamkeit sowie höhere Wirkung bei den Rezipienten zu erzielen." Weiters stellt das Gutachten fest, dass die ÖBB "Nutznießer" der Aktion sei und "die gewählte kommunikative Vorgehensweise im konkreten Fall nutzbringlich" gewesen sei. Somit bestätige das Gutachten, dass die Aktivitäten der ÖBB im Interesse und zum Vorteil des Unternehmens waren, stellte die SPÖ-Abgeordnete klar. (Schluss) ah/ph/mo

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