Chinesen vernichten mit illegalen Subventionen europäische PV Industrie

St. Veit/Glan (OTS) - Die europäische Herstellerinitiative EU ProSun hat eine weitere Handelsbeschwerde bei der EU Kommission gegen chinesische Solarprodukte eingelegt. Die Antisubventionsbeschwerde folgt einem bereits Anfang September von der EU Kommission eröffneten Antidumpingverfahren. Illegale chinesische Exportsubventionen in Milliardenhöhe sind verantwortlich für massive Überkapazitäten am Photovoltaikmarkt und zahlreiche Insolvenzen europäischer Solarhersteller. China hat sich in der EU bereits einen Marktanteil von über 80 Prozent erkämpft. Allein 2012 mussten 20 europäische Solarhersteller Insolvenz anmelden.

"Die chinesische Regierung strebt ganz klar ein weltweites Monopol in der Photovoltaik Industrie an und vernichtet mit Milliardenbeträgen die europäische Solarindustrie", so Robert Kanduth, Vorstand des größten österreichischen PV Modul Produzenten KIOTO Photovoltaics. Erst kürzlich wurde in einem Subventionsverfahren in den USA festgestellt, dass 12 Kategorien der chinesischen Subventionen nach WTO-Recht illegal sind.
"Jeder Private, jedes Unternehmen, jede Gemeinde, die chinesische Module kaufen, unterstützen und fördern das illegale und wettbewerbswidrige Verhalten der Chinesen! Ich fordere auch die österreichische Regierung auf sich endlich gegen die wettbewerbsvernichtenden Methoden der Chinesen zu wehren. Ein Anfang wäre es, bei öffentlichen Ausschreibungen ausschließlich europäische Module zuzulassen! Alles andere ist eine offizielle Zusage zu einem illegalen und einzig auf die Vernichtung der europäischen Solarindustrie abzielenden Systems!", so Kanduth.

Bloomberg New Energy Finance berichtet, dass allein die China Development Bank seit 2010 zwölf chinesischen Solarunternehmen 33 Milliarden Euro Kreditlinien zur Verfügung gestellt hat. Die chinesischen Staatsbanken setzen die Regierungsvorgaben um, indem sie trotz Überkapazitäten und Milliardenverlusten weitere Kredite an die chinesischen Unternehmen gewähren. Die Rückzahlung erfolgt oft gar nicht, durch weitere Kredite oder durch den Staat.

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