Aviso: 32. Hochschulkurs aus Gesundheitsökonomik

Integrierte Gesundheitsversorgung: Potenzial hinsichtlich Qualität und Kosten - Hochschulkurs aus Gesundheitsökonomik zum Thema Schnittstellenmanagement

Wien (OTS) - Das Thema "Integrierte Versorgung und Schnittstellenmanagement" beschäftigt dieses Jahr den 32. Hochschulkurs aus Gesundheitsökonomik, der am 1. und 2. Oktober von der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (ÖGGÖ) in der Akademie Schloss Urstein (Salzburg) veranstaltet wird. Namhafte Experten aus dem In- und Ausland werden unter anderem über ihre Erfahrungen mit Schnittstellen berichten, die unterschiedlichen Lösungsansätze miteinander vergleichen und sich mit der ökonomischen Seite der integrierten Versorgung befassen. Auf dem Programm stehen weiters organisatorische und technische Aspekte, die Bedeutung der Schnittstellen für niedergelassene Ärzte und das Interesse der Sozialversicherungen an funktionierenden Schnittstellen.

Schnittstellenmanagement bedeutet den optimalen Übergang von akuter stationärer Betreuung in den Spitälern zur Nachversorgung beispielsweise in einer Rehabilitationseinrichtung, aber auch die Betreuung der Patienten in den niedergelassenen Praxen. Die Organisation der medizinischen Versorgung über Schnittstellen sei gerade im Hinblick auf die wachsende Zahl alter, multimorbider, chronisch kranker und verunfallter Patienten brandaktuell, erklärte Univ.Prof. Josef Dézsy, Geschäftsführer der ÖGGÖ, in einer Aussendung.

Nach der Akutphase würden Patientinnen und Patienten in eine dem Gesundungsprozess angemessene Institution verlegt werden, etwa eine Rehabilitationseinrichtung. Dabei müssten die verschiedenen Leistungserbringer und Versorgungseinheiten sich vernetzen und zusammenarbeiten. Langfristig könne so für die Patienten mehr Qualität, Effizienz und Effektivität erreicht werden. Dézsy: "Diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen. Schon in den 1980er Jahren hat die WHO eine stärkere Verknüpfung gesundheitsrelevanter Leistungsangebote gefordert, um zeitlich und inhaltlich sorgfältig aufeinander abgestimmte Handlungsstrategien in der Krankenversorgung entwickeln zu können." Schnittstellenmanagement bedeutet daher eine verbesserte Leistungserbringung, gleichzeitig aber auch eine positive Beeinflussung der Gesundheitskosten. Ziel sei die kostengünstige Optimierung der Behandlung und Betreuung von Patienten in verschiedenen Stadien des Genesungsprozesses, was gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung und damit steigenden Kosten im Gesundheitswesen ganz wichtig ist, so Dézsy abschließend.

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