Aktuelle Umfrage zeigt große Wissensdefizite auf, 64 Prozent der Bevölkerung aber grundsätzlich für Unisex-Tarife

Wiener Städtische Unisex-Informationsoffensive

Wien (OTS) - Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Tarife bei Versicherungsverträgen dürfen sich nicht mehr danach richten, ob der Versicherte Mann oder Frau ist, sprich eine geschlechtsspezifische Differenzierung bei Prämien und Leistungen ist künftig nicht mehr zulässig. Ab 21. Dezember 2012 dürfen Versicherer bei Neuverträgen daher nur noch einheitliche, geschlechtsunabhängige, sogenannte Unisex-Tarife anbieten.

Das Thema "Unisex-Versicherungstarife" ist nicht in aller Munde:
Eine von der Wiener Städtischen Versicherung gemeinsam mit meinungsraum.at unter 1.000 ÖsterreicherInnen durchgeführte Umfrage konstatiert erhebliche Informationsmängel in der österreichischen Bevölkerung. Fast zwei Drittel haben noch nie davon gehört, mit dem Begriff an sich bringen 45 Prozent der Befragten spontan zunächst gar nichts in Verbindung.

Prinzipiell werden die geplanten Unisex-Tarife aber positiv von den Befragten aufgenommen, 64 Prozent stimmen der Gleichstellung von Männern und Frauen in diesem Bereich zu.

Zusätzliche Information erwünscht

Ein Viertel der Befragten hätte gerne (zusätzliche) Informationen zum Thema, vor allem "durch die Medien". 23 Prozent möchten "von ihrer Versicherung" informiert werden. Jeder Fünfte wünscht sich ein "persönliches Gespräch mit seinem Versicherungsberater".

Von jenen Personen, die noch vor der geplanten Tarifumstellung eine Versicherung abschließen wollen, erwarten sich 46 Prozent eine aktive Kontaktaufnahme durch ihren Versicherungsbetreuer, die restlichen 54 Prozent wollen selbst aktiv werden.

Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer: "Die Umfrage bestätigt, was wir bereits in zahlreichen Kundengesprächen festgestellt haben:
Aufklärung ist dringend notwendig. Versicherungen und VersicherungsberaterInnen sind gefordert, KundInnen aktiv, rechtzeitig und umfassend zu informieren - es geht um bedarfsorientierte Entscheidungshilfe. Unsere Informations- und Serviceoffensive soll unseren KundInnen transparent machen, welcher Abschluss zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist."

Welcher Versicherungsabschluss ist wann sinnvoll?

Bei der Wiener Städtischen gibt es in den Sparten Sachversicherung, Haftpflicht, Reiseversicherung, Rechtsschutz, Kfz-und Unfallversicherung schon jetzt keinerlei Unterscheidung bezüglich des Geschlechtes bei Deckungssummen bzw. der Prämie.

Die Prämien in der Krankenversicherung werden für Frauen zwischen 20 und 50 Jahren günstiger, die für Männer etwas teurer, deshalb empfiehlt sich insbesondere für jüngere Männer der Abschluss einer Sonderklasseversicherung noch vor dem 21. Dezember 2012.

Frauen zahlen derzeit bei Risikolebensversicherungen weniger als Männer, für Männer sind Rentenversicherungen derzeit wegen ihrer niedrigeren Lebenserwartung billiger. Frauen sollten also noch vor dem Inkrafttreten der Richtlinie eine Risikolebensversicherung abschließen, Männer eine Pensionsversicherung, wenn sie noch keine haben. Das Gleiche gilt für die Pflegevorsorge - sie ist für Männer bis zum 20. Dezember noch günstiger.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist mit einem Prämienvolumen von rund 2,3 Mrd. Euro die führende österreichische Versicherung und verfügt weiters über Zweigniederlassungen in Italien und Slowenien. In neun Landesdirektionen und 140 Geschäftsstellen in ganz Österreich werden mehr als 1,3 Mio. KundInnen betreut. Diese finden in der WIENER STÄDTISCHE Versicherung einen innovativen und verlässlichen Partner für sämtliche Bedürfnisse sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich. Der Marktanteil beträgt rund 14 Prozent.

Die WIENER STÄDTISCHE Versicherung ist die größte Einzelgesellschaft des Internationalen Versicherungskonzerns VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe (VIG) mit Sitz in Wien.

Die Presseaussendung finden Sie auch unter http://www.wienerstaedtische.at

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