Mit Szabós "Sunshine" und Molières "Georges Dandin" in die ORF-III-Freitagnacht

Am 28. September im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Mit "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" zeigt ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 28. September 2012, ein Meisterwerk von Oscar-Preisträger István Szabó: Eindrucksvoll lässt der Regisseur persönliche Dramen und Liebesgeschichten mit politischen Ereignissen verschmelzen und porträtiert drei Generationen jüdischer Herkunft im Kampf gegen gesellschaftliche Barrikaden. "Georges Dandin" erzählt das Schicksal eines reichen Bauern, dem die Zweckheirat mit einer armen Adeligen mehr schlecht als recht bekommt: eine Komödie von Jean-Baptiste Molière unter der Regie von Herbert Wochinz.

Der österreichische Film: "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" (20.15 Uhr)

Mitte des 19. Jahrhunderts kommt der jüdische Schnapsbrenner Aaron Sonnenschein bei einer Explosion ums Leben. Sein Sohn Emmanuel, dessen Ehefrau sowie dessen Mutter ziehen daraufhin nach Budapest und gründen mit Hilfe eines Rezeptbuchs aus der zerstörten Brennerei ein erfolgreiches Familienunternehmen. Obwohl sich der Vertrieb des Kräuterlikörs "Sonnenschein" als wahre Goldgrube entpuppt und die Familie zum Großbürgertum zählt, scheint ihre jüdische Herkunft der Gesellschaft ein Dorn im Auge zu sein.
Erzählt wird die Geschichte der jüdisch-ungarischen Familie Sonnenschein von Aarons Urenkel lvan, der ebenso vergeblich versucht, sich zu "assimilieren". Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse Ungarns in den Jahren 1867 bis 1956 wird aus der Familiengeschichte zugleich ein von Oscar-Preisträger István Szabó aufwendig inszeniertes Epochenporträt. In "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" begleitet ORF III Kultur und Information den Kampf dreier Generationen gegen politische Machthaber, gesellschaftliche Barrikaden und innere Zwiespälte.

Theater und Fernsehlegenden: "Georges Dandin" (23.15 Uhr)

Was passiert, wenn ein reicher Bauer mehr gesellschaftlichen Ehrgeiz als Verstand besitzt? ORF III Kultur und Information fragt "Georges Dandin". Begierig nach Ansehen und Geltung, heiratet er die Tochter einer nicht sehr begüterten, aber adeligen Familie und lässt sich von seinen Schwiegereltern systematisch ausplündern, während ihn seine Frau nach Strich und Faden betrügt. Warum Dandins Versuche, ihre Treulosigkeit den Eltern vor Augen zu führen, unentwegt scheitern und wie es seiner intriganten Gattin gelingt, den Anschein der gekränkten Unschuld zu wahren, setzt Regisseur Herbert Wochinz mit Peter Pikl, Ulli Fessl, K. J. Schwarz, Marianne Kopatz, Peter Uray, Marina Wandruszka, Ernst Prassel und Albert Tisal gekonnt in Szene. Mit "Georges Dandin" zeigt ORF III Kultur und Information eine Komödie von Jean-Baptiste Molière.

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