FPÖ-Mölzer: Trotz Eurokrise illegale Zuwanderung aus Afrika nicht aus den Augen verlieren

Illegale sind in der Regel Wirtschaftsflüchtlinge und keine politisch Verfolgten - Mittel für EU-Grenzschutzagentur Frontex sind aufzustocken

Wien (OTS) - Auch wenn die Finanz- und Schuldenkrise in der Europäischen Union alles überschatte, dürfe das Problem der illegalen Zuwanderung über das Mittelmeer nicht aus den Augen verloren werden, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Nach wie vor versuchen täglich Hunderte Afrikaner, illegal nach Europa zu kommen, um dann in die Illegalität abzutauchen, was wiederum ein großes Sicherheitsrisiko ist", warnte Mölzer.

Außerdem handle es sich bei den illegalen Zuwanderern aus Afrika, so der freiheitliche EU-Mandatar, in der Regel um Wirtschafts- und Wohlstandsflüchtlinge und nicht um politisch Verfolgte im Sinne der Genfer Konvention. "Gerade was die nordafrikanischen Staaten des sogenannten Arabischen Frühlings betrifft, gibt es dort praktisch keine politische Verfolgung mehr. Anstatt nach Europa zu kommen, sollten sich die Nordafrikaner lieber am Aufbau ihrer Heimatländer beteiligen, zumal das für sie die beste Investition in eine bessere Zukunft ist", betonte Mölzer.

Um die illegale Zuwanderung über das Mittelmeer wirksam bekämpfen zu können, forderte der freiheitliche Europaabgeordnete eine Aufstockung der Mittel für die EU-Grenzschutzagentur Frontex. "Frontex leistet hervorragende Arbeit. Aber leider ist diese Einrichtung, die übrigens eine der wenigen wirklich sinnvollen der EU ist, personell und finanziell immer noch nicht in der Lage, ihre Aufgaben effizient durchzuführen. Deshalb muss dieser Missstand beendet werden", schloss Mölzer.

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