Transporteure: KV-Verhandlungen nutzen, um Rahmenbedingungen zu verbessern

WKÖ-Herzer: Nur sachlicher sozialpartnerschaftlicher Dialog schafft nachhaltige Verbesserungen für die gesamte Güterbeförderungsbranche

Wien (OTS/PWK656) - "Die österreichischen Transporteure bekennen sich zu einem fairen, sozialpartnerschaftlichen Dialog im Rahmen der KV-Verhandlungen für das Güterbeförderungsgewerbe", hält Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Vorfeld der Verhandlungen fest.

Es sei jedoch zu befürchten, dass die Gewerkschaftsvertreter sich im Zuge der Verhandlungen nur auf höhere Abschlüsse fokussieren wollten anstatt gesamthafte Verbesserungen der Güterbeförderungsbranche anzustreben. Herzer: "Wir können und sollen die KV-Verhandlungen nutzen, um sozialpartnerschaftlich die Rahmenbedingungen sowohl für die Lenker als auch die Unternehmer in Österreich zu verbessern. Im Sinne der Erhaltung und Sicherung von Arbeitsplätzen im Transportgewerbe in Österreich muss dies auch ein inhaltliches Anliegen der Gewerkschaft sein. Hier fordern wir von der Gewerkschaft ein spürbares inhaltliches Entgegenkommen".

Konkrete Anliegen, die aus der Sicht des WKÖ-Fachverbandes dringend angegangen werden müssen, sind etwa die Textierung zu Einsatzzeit oder Normalarbeitszeit. "Gerade die Neutextierung der Einsatzzeitbestimmung ist ein Punkt, welcher den Unternehmen bei jeder Prüfung horrende Nachzahlungen, die in die zigtausende Euros gehen, beschert. Hier könnte man durch eine einfache Umformulierung eine spürbare Entlastung für die Unternehmen schaffen. Für die Arbeitnehmer wären damit keinerlei Verschlechterungen verbunden", erläutert Herzer. Warum Punkte wie dieser von den Gewerkschaftsvertretern bisher ausgeblendet werden, sei unverständlich und kontraproduktiv.

Herzer abschließend: "Um bei den bevorstehenden KV-Verhandlungen ein für alle zufriedenstellendes und vor allem nachhaltiges Ergebnis zu erzielen, von dem Arbeitnehmer wie Unternehmer unserer Branche gleichermaßen profitieren, sollten die Arbeitnehmervertreter mit uns an einem Strang ziehen. " (PM)

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