Falter: Kronzeuge in Inseratenaffäre packt aus

Faymanns Anzeigen waren "Schaden" und "Schlag in die Magengrube"

Wien (OTS) - Die Wiener Wochenzeitung Falter veröffentlicht in ihrer heute Abend erscheinenden Ausgabe ein Exklusivinterview mit dem ehemaligen ÖBB-Vorstand Stefan Wehinger, dem Hauptbelastungszeugen in der Inseraten-Affäre.

Wehinger übt schwere Kritik an Kanzler Faymann und erzählt minutiös, wie die Marketingabteilung der ÖBB für die persönliche Werbung des heutigen Bundeskanzlers arbeiten musste und von Faymann für politische Zwecke eingespannt wurde.
Die Inserate, so Wehinger, seien "ein Schaden" für die ÖBB gewesen, "ein Schlag in die Magengrube". Nicht nur der finanzielle Schaden, auch der personelle Aufwand rund um die Inserate seien gewaltig gewesen. Dem Kanzler sei es nie um die ÖBB gegangen, sondern nur um seine persönliche Berichterstattung.

Wehinger übt auch schwere Kritik an Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, der ihm den Rauswurf aus den ÖBB angedroht habe, sollte er die Bezahlung der Faymann-Inserate verweigern. Wehinger glaubt, dass die Inseraten-Affäre in einer Anklage des Kanzlers münden wird. Faymann und Ostermayer bestreiten bekanntlich die Vorwürfe.

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