Königsberger-Ludwig begrüßt Versicherungsrechts-Änderungsgesetz 2013 - "Keine Diskriminierung von Menschen mit Behinderung"

Behinderung darf nicht zu unterschiedlichen Prämien oder Leistungen führen - Einsatz von Behindertenverbänden und Politik hat Diskriminierung beendet

Wien (OTS/SK) - Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung begrüßt den Gesetzesentwurf zum Versicherungsrechts-Änderungsgesetz 2013, der gesetzlich festschreibt, dass Menschen mit Behinderung beim Abschluss von Versicherungsverträgen nicht mehr diskriminiert werden dürfen. "Menschen mit Behinderung wurden bisher - ging es um den Abschluss von privaten Kranken-, Unfall-, Lebens- und Reiseversicherungen -häufig stark benachteiligt. Die Versicherung wurde ihnen entweder vollständig verwehrt oder sie musste mit höheren Prämien rechnen. Diese eklatante Ungerechtigkeit wird nun mit 21. Dezember endlich der Vergangenheit angehören", betont Königsberger-Ludwig heute, Dienstag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Diese erfreuliche Änderung im Versicherungsrecht sei, so die SPÖ-Abgeordnete, das Ergebnis großen Engagements von Behindertenverbänden, NGOs und der österreichischen Politik. So wurde bereits im Jahr 2011 diesbezüglich ein gemeinsamer Entschließungsantrag von SPÖ und ÖVP eingebracht, der auch von allen im Parlament vertretenen Parteien unterstützt wurde. ****

Die SPÖ-Bereichssprecherin begrüßt weiters, dass auch die Zulässigkeit von unterschiedlichen Tarifen und Wartefristen, eines Risikoausschlusses oder verminderten Leistungsumfängen aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen einer Neuregelung unterzogen werden soll. "Die neue Regelung soll verhindern, dass Menschen mit Behinderung aufgrund eigens entwickelter Risikokalkulationen höhere Versicherungsprämien bezahlen müssen", erklärt Königsberger-Ludwig.

Die verpflichtende Gleichbehandlung beim Abschluss von Versicherungen führe, so die SPÖ-Bereichssprecherin, auch dazu, dass Menschen mit Behinderungen die Gewährung von Krediten erleichtert wird. Denn:
"Lebensversicherungen werden bei der Kreditvergabe häufig als Sicherheit vorausgesetzt." Insgesamt sei daher die Änderung im Versicherungsgesetz ein "längst überfälliger Schritt zur Erleichterung einer selbstbestimmten Lebensführung" und "ein weiterer wichtiger Beitrag zu mehr Gleichbehandlung, Inklusion und Teilhabe." (Schluss) sv/up

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