FCG-Jugend: Keine neuen Kurzlehren ohne Qualität, sondern Anerkennung von Bildungsabschlüssen

Wien (OTS/FCG) - "Immer mehr Jugendliche werden nach der Matura in eine Lehre in einem Beruf gedrängt, den sie vor wenigen Jahren noch mit ihrem Schulabschluss ausführen hätten dürfen. Dies wird möglich, da einige Schulen zwar eine fundierte Ausbildung in Berufen anbieten, aber formell ohne Lehrabschluss abschließen. Ein Zustand, über den sowohl Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner als auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl sehr gut informiert sind, da dies immer von den Gewerkschaften thematisiert wurde", kritisiert der Generalsekretär der FCG-Jugend, Patrick Christian Bauer, das Ansinnen einiger Wirtschaftsvertreter.

"Der Überlegung, jetzt alle Berufsgruppen über einen Kamm zu scheren und mit einer 'Expresslehre' innerhalb eines Jahres die AHS-Maturantin zur Mechatronikerin und den HTL-Absolventen zum Friseur auszubilden, können wir als FCG Jugend daher nur sehr wenig abgewinnen. Diese Vorstellung disqualifiziert all jene, die in harter Arbeit über mehrere Jahre ihre Ausbildung in der Lehre abgeschlossen haben und geht in keinster Weise auf die unterschiedlichen Schultypen ein. Die FCG Jugend fordert die Wirtschaftsvertreter daher auf, in den Gremien der Sozialpartnerschaft an einer vernünftigen differenzierten Lösung zu arbeiten", so Bauer abschließend.

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