Junge Industrie: Konkreter Vorschlag zu grundlegender Pensionsreform vorhanden, Mut zur Umsetzung gefordert

JI-Vorsitzende Niss: Reformmodell ermöglicht individuellen Pensionsantritt mit mehr Transparenz und Fairness - Mehrheit der Jugendlichen vertraut Pensionssystem nicht mehr

Wien (OTS/PdI) - "Man mag noch so oft versuchen, das heimische Pensionssystem schönzureden: Grundlegende Reformen sind notwendig, alles andere wäre den jüngeren und kommenden Generationen gegenüber ungerecht - wir müssen die kosten für die heutigen Pensionsversprechen zahlen, mit Zins und Zinseszins. Wir wollen aber nicht mehr für den Reformunwillen der Politik geradestehen!", so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI) Dr. Therese Niss, angesichts der aktuellen Debatte aufgrund des gestrigen Experten-Apells für eine Pensionsreform. Die Junge Industrie hatte bereits 2010 ein konkretes Pensions-Reformmodell
(http://www.jungeindustrie.at/dokumente/4/PensionenZukunft_final.pdf)
ausarbeiten lassen und vorgelegt: "Unser Reformmodell würde die Eigenverantwortung stärken, ein individueller Pensionsantritt wäre möglich. Jeder bekommt dabei, was er selber über die Jahre einbezahlt hat. Das ist fairer und transparenter, als das aktuelle System", so Niss. Die konkrete Gestaltung sei somit weniger das Problem, "gefordert ist aber endlich mehr Mut zur Umsetzung und vor allem auch zur Wahrheit", so die Bundesvorsitzende, die darauf hinwies, dass "längst eine Mehrheit der Jugendlichen kein Vertrauen mehr in das staatliche Pensionssystem hat. Das müsste Weckruf genug für die Politik sein - die Mehrheit weiß bereits, dass es so nicht weitergehen kann. Wir sind die dauernde Schönrederei leid - kein Wunder, dass das Ansehen der Politik unter den Jüngeren so ist, wie es eben ist."

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