Razborcan: PendlerInnen müssen entlastet werden

Umwandlung der Pendlerpauschale in eine Dienstnehmerfreifahrt gefordert

St. Pölten (OTS/SPI) - "Die Benzinpreise steigen, auch insgesamt wächst der wirtschaftliche Druck auf die ArbeitnehmerInnen immer mehr. Daher ist die Umsetzung wichtiger Maßnahmen zur Entlastung der PendlerInnen dringender geboten denn je", so der Verkehrssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Gerhard Razborcan, der einmal mehr auf die vom NÖ Landtag mit großer Mehrheit geforderte Umwandlung der Pendlerpauschale in eine gratis Jahreskarte drängt. "Dieses Modell würde bedeuten, dass ArbeitnehmerInnen grundsätzlich eine Jahreskarte für ihren Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten würden. Nur wenn eine Öffi-Benutzung nicht möglich ist, soll der Weg mit dem PKW mit 10 Cent pro gefahrenem Kilometer bis zu einer Strecke von 30.000 Kilometern im Jahr unterstützt werden. Es geht also kurz gesagt um ein Modell der Umwandlung der PendlerInnenpauschale in ein Modell der Dienstnehmerfreifahrt", erläutert Razborcan.

"Eine derartige Maßnahme würde vor allem für die BezieherInnen kleiner Einkommen, die bisher von der Pendlerpauschale nicht profitieren konnten, deutliche Verbesserungen bringen. Außerdem wäre sie ein klares Signal hin zur verstärkten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und damit zu einer Ökologisierung", so Razborcan. "Bis diese Maßnahme auf Bundesebene aber umgesetzt werden kann, sollten die niederösterreichischen PendlerInnen nicht warten müssen. Daher fordern wir eine rasche Reform der niederösterreichischen Pendlerhilfe nach diesem Modell. Denn Pendeln ist eine individuelle Belastung, keine Familienbelastung. Anstatt einer Bemessung am Familieneinkommen, wie das bisher bei der NÖ Pendlerhilfe der Fall ist, sollte diese Unterstützung durch die Gewährung einer Jahreskarte oder alternativ 10 Cent pro tatsächlich gefahrenem Kilometer, bis zu einem Individualeinkommen von maximal 3.000 Euro brutto aus Landesmitteln gewährt werden, das ist gerechter und ökologischer. Selbstverständlich sind die aus dem Bundesbudget gewährten Pendlerpauschalen in diesem Fall von der umgewandelten NÖ Pendlerhilfe in Abzug zu bringen. Ein Doppelförderung soll es nicht geben", so Razborcan abschließend.

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