Amon: Leitl-Idee nach verkürzte Lehre beugt Fachkräftemangel vor

Angemessene Entlohnung Gegenstand sozialpartnerschaftlicher Verhandlungen

Wien, 25. September 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Die Idee einer verkürzten Lehre nach der Matura halte ich für überaus sinnvoll", sagte ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon heute, Dienstag. Diese Maßnahme sei ein weiterer Schritt hinsichtlich der Durchlässigkeit des Bildungssystems, die auch dem so oft zitierten Fachkräftemangel entgegen wirken würde. "Statt eines unreflektierten, dafür aber reflexartigen Nein aus dem Gewerkschaftseck, soll man sich Gedanken machen, wie und in welcher Form diese Idee umsetzbar ist", so Amon weiter.

Gerade die seitens der Arbeitnehmervertreter formulierte Angst, dass die Wirtschaft mit dem Vorschlag einer verkürzten Lehre aus Maturanten Billigarbeitskräfte machen will, geht völlig ins Leere. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Sozialpartner es nicht schaffen, eine angemessene Entlohnung für die verkürzte Lehre sicherzustellen", so Amon weiter, der darauf hinwies, dass "sozialpartnerschaftliche Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen bereits seit Jahrzehnten geübte Praxis sind".

Die Gewerkschaft handle nicht im Sinne der Arbeitnehmer, wenn sie angsterfüllt jegliche Vorschläge für neue Bildungsformen ablehnt. "80 Prozent der österreichischen Jugendlichen haben eine Berufsausbildung. Damit liegen wir im europäischen Spitzenfeld", so Amon weiter. Die Weiterentwicklung der Berufsausbildung und damit der verstärkten Ausbildung von Fachkräften sei ein wichtiger Standortfaktor für Österreich sei. (Schluss)

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