Haneder: "Aktuelle Vorschläge helfen nur den Reichen"

AKNÖ-Präsident bezeichnet Pensionsdebatte als überflüssig

Wien (OTS/AKNÖ) - Die aktuelle Diskussion rund um die Finanzierung der Pensionen entbehrt nach Ansicht von AKNÖ-Präsident Hermann Haneder jeglicher Sinnhaftigkeit: "Die notwendigen Reformen zur Pensionssicherung sind auf Basis einer Sozialpartnereinigung ohnehin bereits auf Schiene", lehnt er den Experten-Ruf, wonach nur noch so viel Pension ausbezahlt werden soll, wie auch Beiträge aufs Pensionskonto einbezahlt wurden, entschieden ab.

Rehabilitation statt Invaliditätspension und ein neues Pensionskontosystem, das sind die Eckpfeiler jener Reform, auf die sich die Sozialpartner einigten. "Da sind bereits Maßnahmen gesetzt, damit das reale Pensionsantrittsalter ohnehin von selbst steigt", sagt AKNÖ-Präsident Haneder. In Kraft treten sollen die Reformen mit Beginn 2014. Jetzt eine derartige Diskussion um die Finanzierung der Pensionen vom Zaun zu brechen, hält Haneder als vorwahlpolitisches Geplänkel, "und dafür ist das Thema einfach zu wichtig."

Immerhin geht es um die soziale Absicherung im Alter und vor allem um den sozialen Frieden im Land. Da darf sich die öffentliche Hand nicht aus der Verantwortung stehlen: "Höhere Gehälter, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und nicht zuletzt die Schaffung von Arbeitsplätzen, die altersgerecht sind, sind die Gebote der Stunde", so Haneder, der die Rechnung auf den Punkt bringt: "Je mehr Erwerbstätige es gibt und je höher die Löhne sind, desto mehr Geld fließt auch in den Steuertopf und in die Sozialversicherung, aus denen letztendlich die Pensionen bezahlt werden." Vorschläge der selbsternannten "Reformgruppe" um Marin hingegen sind verzichtbar und realitätsfremd, da ein Pensionssparbuch nur ein paar Reichen helfen würde.

Aviso: Am 16. Oktober veranstaltet die NÖ Arbeiterkammer die Enquete "Aktives Altern" in der FH St. Pölten, wo sich eine breite Runde von ExpertInnen mit dem Thema alternsgerechtes Arbeiten befasst.

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit, Chef vom Dienst
Tel.: (01) 58883-1200
presse@aknoe.at
http://noe.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN0002