Haubner: Jeder Vorschlag, der mehr Ehrlichkeit ins Pensionssystem bringt, ist diskussionswürdig

Pensionszuschüsse des Staates steigen kontinuierlich - Man kann den Menschen nicht Pensionen versprechen, die noch nicht eingezahlt wurden

Wien, 25. September 2012 (OTS/Text) - "Jeder Vorschlag, der mehr Transparenz und vor allem mehr Ehrlichkeit ins Pensionssystem bringt, ist offen zu diskutieren", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg,z.NR Peter Haubner, anlässlich jüngster Vorschläge der Pensionsexperten. "Es ist verantwortungslos und unehrlich den österreichischen Bürgerinnen und Bürgern Pensionen zu versprechen, die noch nicht eingezahlt wurden. Ein System, in dem von den jährlich ausbezahlten Pensionen in Österreich rund ein Drittel nicht gedeckt sind - also nie durch eingezahlte Beiträge abgesichert wurden - ist auf Dauer nicht die beste Lösung. Daher ist es richtig und wichtig, neue Wege an- und durchzudenken", so Haubner. ****

"Tatsache ist, dass die Pensionszuschüsse kontinuierlich steigen. 2016 werden die staatlichen Zuschüsse zu den Pensionen 10,8 Milliarden Euro betragen. Ohne Gegensteuerung werden die vergangenheitsbezogenen Ausgaben, also die Zinszahlungen für unsere Staatsschulden und die Pensionen, fast 38 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes ausmachen. Wir sind gefordert, diese Ausgeben in die Vergangenheit zu reduzieren, damit wir dieses Geld in die Zukunft investieren können", appelliert Haubner abschließend.

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