FPK-Dobernig kritisiert neue "Koroska"-Münze der Münze Österreich AG

Massiver Aufklärungsbedarf

Klagenfurt (OTS) - Massive Kritik übt der stellvertretende FPK-Parteiobmann Landesrat Harald Dobernig am Vorgehen der Münze Österreich AG. Laut einem Bericht der Kronen Zeitung gibt die Münzprägstätte der Republik Österreich morgen, Mittwoch, eine 10-Euro-Münze heraus, auf welcher Kärnten zu "Koroska" wird. Für Dobernig ist das eine ungeheuerliche Vorgehensweise.

"Es wird dadurch der Eindruck erweckt, dass ganz Kärnten zweisprachig sei. Das will aber die überwiegende Mehrheit der Kärntnerinnen und Kärntner nicht. So eine Vorgehensweise ist man von Slowenien gewohnt, aber nicht von der offiziellen Münzprägstätte der Republik Österreich. Für mich herrscht hier massiver Aufklärungsbedarf. Wie kann es dazu kommen, wer ist dafür verantwortlich und warum gibt es keine Kontrollinstanz?", so Dobernig.

Für Dobernig müsste als Konsequenz die Münze Österreich AG die 10-Euro-Münze nicht in Verkehr bringen und in Zukunft derartige Vorfälle durch strengere interne Kontrollen vermeiden. Auch die Nationalbank sei in diesem Fall gefordert und müsse ihr Tochterunternehmen besser kontrollieren. Wie sich herausstellte, war auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in die Sache involviert, daher sei auch die Rolle von SPÖ-Ministerin Claudia Schmied zu hinterfragen.

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