FPÖ-Mölzer: Österreich-Rabatt statt Erhöhung des EU-Nettobeitrags

Will uns die EU ausplündern? - Nettobeitrag in Rekordhöhe und über 19 Milliarden Euro für ESM-Anteil: Die Belastungsgrenze Österreichs ist überschritten!

Wien (OTS) - Entschieden sprach sich heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, gegen die von Brüssel geforderte Erhöhung des österreichischen EU-Nettobeitrags aus. "Dass unser Nettobeitrag im Vorjahr mit 805 Millionen Euro den höchsten Wert seit dem EU-Beitritt erreicht hat, reicht Brüssel offenbar nicht aus. Anscheinend ist man in der EU-Zentrale der Absicht, dass Österreich eine Melkkuh ist, die man ununterbrochen melken kann", kritisierte Mölzer.

Überhaupt entstehe immer mehr der Eindruck, dass die Europäische Union Österreich regelrecht ausplündern wolle, meinte der freiheitliche EU-Mandatar. "Der Nettobeitrag ist ja nicht alles, was wir an Brüssel abliefern müssen. Hinzu kommt noch der Anteil Österreichs am ESM in Höhe von rund 19 Milliarden Euro, wovon 2,2 Milliarden Euro in bar eingezahlt werden müssen. Damit wird die Belastungsgrenze unseres Landes überschritten", betonte Mölzer.

Deshalb sei die Bundesregierung aufgefordert, so der freiheitliche Europaabgeordnete, den beabsichtigten Griff der EU in die Kassen der österreichischen Steuerzahler abzuwehren. "Aber das ist noch nicht alles: Weil auch in Österreich an alles Ecken und Enden gespart werden muss, hat die Bundesregierung ähnlich dem Britenrabatt eine Kürzung des österreichischen EU-Nettobeitrags zu fordern", schloss Mölzer.

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