Darf's ein bisserl weniger sein?

Weltvegetariertag am 1. Oktober - Ernährungstrend Teilzeitvegetarier

Wien (OTS) - Gesunde Ernährung mit wenig Fleisch liegt im Trend. Flexitarier, Pescaner und Frutarier sind klingende Namen für solche Ernährungsweisen - oder ganz einfach: Teilzeitvegetarier. "die umweltberatung" zeigt, dass es sich mit weniger Fleisch auch gut leben lässt und bietet viele vegetarische Rezepte auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Laut österreichischem Ernährungsbericht isst jede und jeder in Österreich pro Jahr durchschnittlich 66 Kilogramm Fleisch - das ist gut doppelt so viel wie ErnährungsexpertInnen empfehlen. Hoher Fleischkonsum steht in Zusammenhang mit Übergewicht und vielen ernährungsbedingten Erkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Gicht und Krebs.

Ohne Fleisch geht's auch

Das zeigen in Österreich 3 % der Bevölkerung - sie leben vegetarisch. "Es muss für Gesundheit und Umwelt nicht ganz so streng sein. Schon Teilzeitvegetarier, so genannte Flexitarier, leben gesünder und ökologischer. Sie genießen nur an wenigen Tagen der Woche Fleisch und Wurst in Maßen", erklärt Ernährungswissenschafterin Mag. Gabriele Wittner.

Fleischlos abseits der Beilagen

Wer in alten Rezepten schmökert, findet in der österreichischen Hausmannskost vegetarische Schmankerl wie Krautfleckerl und Bohnenstrudel. Die asiatische und indische Küche bieten viele vegetarische Hauptspeisen, und Pasta-Rezepte lassen sich ebenfalls hervorragend fleischlos zubereiten. Wer Fleischrezepte vegetarisch kochen will, kann heimische Soja- oder Weizenprodukte als Ersatz für Faschiertes oder Geschnetzeltes verwenden. Die Zubereitung von Sojaprodukten ist einfach. Soja hat einen feinen Geschmack - anders als Fleisch, aber auch köstlich. Und wenn Fleisch hin und wieder am Teller landet, dann am besten in biologischer Qualität aus Österreich!

Unser Appetit auf Fleisch verursacht Hunger

Die Auswirkungen unseres Heißhungers auf Fleisch wirken sich bedrohlich auf die Welternährungssituation aus. Denn unglaubliche 70 % der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche werden heute für die Viehproduktion und den Futtermittelanbau verwendet. Dabei hungert eine Milliarde Menschen. Auf Flächen für den Anbau von Tierfutter wie Getreide, Mais und Soja könnten um ein Vielfaches effizienter nahrhafte Pflanzen für die menschliche Ernährung angebaut werden.

Informationen

Vegetarische und vegane, saisonale Rezepte:
www.umweltberatung.at/rezepte

Infoblatt "Klimaschutz mit gesunder Ernährung": kostenloser Download auf www.umweltberatung.at, Zusendung um Euro 1,50 plus Euro 1,85 Versandkosten. Bestellung und persönliche Beratung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen GmbH, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22.

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