Leichtfried zu Lopatka: "Lobbying für Agrarindustrie in Brüssel"

SPÖ-EU-Delegationsleiter will Debatte über Inhalte und Aufgaben beim EU-Budget

Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der SPÖ-Europaabgeordneten, verlangt in der Debatte um das neue EU-Budget 2014 bis 2020 zunächst eine inhaltliche Debatte. "Zahlakrobatik ohne inhaltliche Ausrichtung bringt uns nicht weiter. Ich halte es außerdem für unseriös zu sagen, der Agrarbereich muss von jeglichen Kürzungen ausgenommen bleiben. Herr Lopatka sollte als Staatssekretär alle österreichischen Bürgerinnen und Bürger vertreten, nicht nur für die Agrarindustrie lobbyieren", sagt Leichtfried. ****

Der SPÖ-Delegationsleiter stimmt Lopatka in seiner Forderung zu, wonach die EU-Verwaltung auf Einsparungspotenziale zu durchleuchten sei, ebenso wie auch Österreich mit der Verwaltungsreform gefordert ist. "Wesentlich ist aber, die Relation im Auge zu behalten. Die Europäische Union gibt 6 Prozent des Budgets für die Verwaltung aus sowie 42 Prozent für ländliche Entwicklung und Direktbeihilfen. Wenn Lopatka eine Schwächung der EU möchte, so wird das ohne Einschnitte bei der Landwirtschaft nicht zu lösen sein", so Leichtfried. Der SPÖ-Europaabgeordnete tritt vielmehr dafür ein, den "Kontinent Europa nach vorwärtszubringen mit Investitionen in Infrastruktur und green jobs. Um am Weltmarkt bestehen zu können, brauchen wir ein stärkeres Europa." (Schluss) up/mp

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