Integrationsstaatssekretär Kurz: Integration findet vor Ort statt

Vierte Sitzung der ÖROK-Partnerschaft zum Thema "Vielfalt und Integration im Raum" im Integrationsstaatssekretariat

Wien (OTS) - "Für das Integrationsstaatssekretariat ist die Zusammenarbeit mit der 'Österreichischen Raumordnungskonferenz' (ÖROK) von großer Bedeutung", sagte Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz am Montag, 24. September 2012, im Rahmen der vierten Sitzung der ÖROK-Partnerschaft, die unter dem Motto "Vielfalt und Integration im Raum" im Integrationsstaatssekretariat stattfand. "Für eine gelungene Integration ist es auch wichtig, dass das räumliche Zusammenleben funktioniert. Denn Integration findet vor Ort statt, in den Gemeinden und Städten - und damit das auch passieren kann, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen, wie z.B. Begegnungsräume, geschaffen werden", betonte Kurz.

Kenan Güngör, Mitglied des Expertenrates Integration, betonte, dass es im Bereich der Integration wichtig sei, die unterschiedlichen Ausgangslagen in den Gemeinden, Regionen und Bundesländern zu berücksichtigen. "Daher ist es notwendig, übergreifende wie auch regional unterschiedlich gewichtete Schwerpunkte und Programme zu etablieren", sagte Güngör. Zudem forderte der Integrationsexperte eine Förderung einer Kooperations- und Lernkultur zwischen Bund und Ländern. "Dort gibt es noch Verbesserungspotenzial."
Ziel der ÖROK-Partnerschaft ist es, die Wissensbasis für erfolgreiche Integrationsprozesse zu erweitern, die Erkenntnisse praxisnah und umsetzungsorientiert für die Akteure der Raumentwicklung aufzubereiten und die Vernetzung zwischen den Gebietskörperschaften im Bereich der Raum- und Integrationspolitik zu verbessern. Im Rahmen der heutigen Sitzung wurden an Hand beispielhafter Stadtportraits von Leoben, Innsbruck und Wien urbane Phänomene der Integration beleuchtet sowie in Arbeitsgruppen mögliche Entwicklungsszenarien diskutiert.

"Ich danke der ÖROK-Partnerschaft für die wertvollen Impulse im Bereich der Integration, die ich sehr gerne in meine Arbeit einfließen lassen werde", betonte Kurz.

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