"Report": Die dubiosen Ostgeschäfte der Telekom

Am 25. September um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Gabi Waldner präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 25. September 2012, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Die dubiosen Ostgeschäfte der Telekom

Nach den Aufregungen um die Inseratenaffäre steuert der Korruptions-Untersuchungsausschuss auf seinen Höhepunkt zu: Es geht um den Kauf der bulgarischen Mobiltel durch die Telekom im Jahr 2005. Als prominenter Zeuge ist der Milliardeninvestor Martin Schlaff geladen. Ein Konsortium rund um Schlaff und den früheren ÖVP-Chef Josef Taus hat bei diesem Geschäft Hunderte Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Ausschuss prüft mögliche Schmiergeldzahlungen, auch hier tauchen zwei prominente Namen auf: die Lobbyisten Hochegger und Meischberger. Ein Bericht von Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz.

Frauen später in Pension?

Erst in 21 Jahren sollen Frauen und Männer mit gleichem Alter in Pension gehen, doch diese lange Übergangsfrist gerät politisch zunehmend unter Druck. Auch die EU warnt: entweder wird das Pensionsalter angehoben oder es drohe Altersarmut infolge immer niedrigerer Pensionen. Doch die Politik in Österreich geht diese Frage nur zögerlich an. Nach wie vor gibt es viele Frühpensionierungen und keine Sanktionen für Firmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer frühzeitig in die Pension schicken. Helga Lazar und Martina Schmidt über eine brisante Entwicklung.

Burgenland: Wahlkampf vor Gericht

Die politische Auseinandersetzung im Burgenland wird zunehmend vor Gericht ausgetragen. Knapp vor der Gemeindesratswahl Anfang Oktober sind 18 Bürgermeister mit Ermittlungen konfrontiert. Anonyme Anzeigen werfen ihnen vor, sie hätten Kinder in ihrer Gemeinde nur zum Schein gemeldet, um den Schulstandort zu sichern. Haben Ortschefs Verbotenes gemacht, um rigide Landesgesetze zu umgehen? Sind die Vorwürfe bloß politische Retourkutsche? Ein Lokalaugenschein von Eva Maria Kaiser.

Hürden für Behinderte

Viele Behinderte in Österreich machen die Erfahrung, dass die von Politik und Wirtschaft versprochene und sogar gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit oft nur auf dem Papier steht. Selbst in Neubauten stoßen Behinderte nach wie vor auf Hürden, die ihren Alltag erschweren oder manche Vorhaben sogar unmöglich machen. Eine Rollstuhlfahrerin und ein Blinder zeigen dem "Report", wie wichtig eine Weiterentwicklung des gesetzlichen Diskriminierungsschutzes wäre. Helga Lazar berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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