LR Ragger: "Dreisprachig vom Kindergarten bis zur Matura"

Kärnten plant mit Friaul und Slowenien gemeinsame Bildungsoffensive

Klagenfurt (OTS/FPK Kärnten) - "Das Beherrschen von mehreren Fremdsprachen wird im zukünftigen Berufsleben eine noch größere Bedeutung als heute haben. In Kärnten sollten Kinder und Jugendliche optimale Möglichkeiten vorfinden, um auch die Sprache unserer Nachbarregionen, Italien und Slowenien zu erlernen", betont der Kärntner Bildungsreferent LR Mag. Christian Ragger. Daher will er die Zusammenarbeit mit Friaul-Julisch-Venetien im Bildungsbereich intensivieren.
Bei einem Treffen mit seinem Ressortkollegen Dr. Roberto Molinaro heute, Samstag in Udine wurden die nächsten Schritte zur Etablierung des trilateralen Bildungs-netzwerkes zwischen Osterreich, Italien und Slowenien besprochen. Die Kernzone des Dreiländerecks als Schnittpunkt der germanischen, romanischen und slawischen Sprachfamilie und Kultur bietet sich dafür ideal an.
"Der Austausch von Schülern und Lehrkräften sowie die gemeinsame Ausbildung von Lehrern und Kinderpädagogen sind Schwerpunkte. Sie sollten dabei einen Alpe-Adria-Master erwerben ", erläutert Ragger. Weiters werde ein trilateraler Alpe-Adria-Klassenzweig mit internationaler Reifeprüfung unter dem Motto "Dreisprachig vom Kindergarten bis zur Matura" eingerichtet. Als organisatorische Drehscheibe für alle Maßnahmen zwischen Friaul-Julisch-Venetien, Slowenien und Kärnten werde ein Alpen-Adria-Bildungsnetzwerk fungieren, welches bereits seine ersten Sitzungen angehalten hat. Vertreter aller Bildungsstufen, vom Kindergarten bis zur Universität, seien dabei vertreten.
"Molinaro und ich sind uns einig, dass unsere Regionen ihre Chancen in der Zukunft nur nutzen können, wenn wir das Projekt des trilateralen Bildungsnetzwerkes umsetzen und für unsere Kinder die Viersprachigkeit (neben der Muttersprache Englisch, Italienisch und Slowenisch) eine Selbstverständlichkeit wird. Ein wichtiger Nebeneffekt liegt auch darin, dass unsere Regionen auf diese Weise noch mehr zusammenrücken", führt Ragger aus.
Er holt sich auch von seinem italienischen Ressortkollegen auch wertvolle Hinweise für Etablierung einer Internationalen Schule in Villach. Das Europagymnasium in Udine mit Schülern aus ganz Europa dient dabei als Vorbild.

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