"profil": Meinl unterliegt vor Gericht

Mit Schadenersatzklage gegen Gutachter gescheitert

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Julius Meinl eine Niederlage vor Gericht einstecken müssen. Der Bankier hatte gegen Thomas Havranek, den ehemaligen Sachverständigen in der MEL-Anlegeraffäre, eine Schadenersatzklage über zehn Millionen Euro angestrengt. Ein von Havranek (dieser wurde später als Sachverständiger abberufen) erstelltes Gutachten hatte aus Sicht der Meinl-Anwälte zur Verhaftung von Julius Meinl V. im Jahr 2009 geführt. Der damit verbundene Imageschaden hätte der Bank einen Schaden in Millionenhöhe zugefügt. Am Freitag vergangener Woche ist das Verfahren bei der ersten Tagsatzung geschlossen worden. "Es war Julius Meinl und der Meinl Bank nicht möglich, die Klage schlüssig zu begründen oder den Schaden zu belegen", so Havraneks Anwalt Andreas Rabl. Das Urteil in erster Instanz soll in den kommenden Wochen ergehen.

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