JVP-Kurz zur Bioethikkommission: Gewissen ist nicht delegierbar

Mehrdeutige Stellungnahme der Bioethikkommission zeigt die Vielfalt der Positionen zur Fortpflanzungsmedizin auf, nun muss sich Politik eine Meinung bilden

Wien, 21. September 2012 (OTS)Heute wurde die Stellungnahme der Bioethikkommission des Bundeskanzleramtes zur Fortpflanzungsmedizin präsentiert: "Die ausführliche Darlegung der verschiedenen Zugänge zu diesem Thema zeigt, dass es man hinsichtlich der einzelnen behandelten Punkte uneinig ist. Wichtig ist daher festzuhalten,
dass die verschiedenen Meinungen die Politik in ihrem Urteil nur unterstützen, aber niemals binden können. Gewissensfragen sind nicht delegierbar, sondern immer eine höchst persönliche Entscheidung. Diese Verantwortung muss jeder einzelne von uns wahrnehmen", kommentiert Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, die heute vorgelegte Stellungnahme. ****

Für uns als Jugendorganisation einer christdemokratischen Partei ist zentral, dass mögliche Gesetzesänderungen die Grundwerte unserer Gesellschaft entsprechend berücksichtigten. Entscheidend für uns als Junge ÖVP sind damit jedenfalls die Würde des Menschen, gleich ob behindert oder nicht, die Freiheit der Person, der Schutz des menschlichen Lebens und der Schwächeren in der Gesellschaft sowie der Familie.

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